2Bildstrecke: Rechtspopulistische Proteste in Deutschland

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Mehrere Männer halten ein Transparent in den Farben der Deutschlandflagge hoch, auf dem steht: "Lügenpresse, USA Kriegstreiber Nr. 1, Ami – go Home!“. Die Männer sind von hinten zu sehen.
US-kritische und US-feindliche Einstellungen sind in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet. Der Soziologe Heiko Beyer hält sogar knapp acht Prozent der Deutschen für "manifest antiamerikanisch" und weitere 57 Prozent für "latent antiamerikanisch". Begründet wird diese Haltung zum einen mit der Vorstellung der USA als Sinnbild der Moderne und der mit ihr einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen. Zum anderen gelten die USA – sowohl der Rechten wie auch der Linken – als Imperialisten und Kriegstreiber. Bei vielen Rechtspopulisten und bei Rechtsextreme aber kommt noch hinzu, dass die USA ihnen immer noch als Besatzungsmacht gelten, die Deutschland in seiner vollen Souveränität behindere. Diese AfD-Anhänger fordern bei einer Wahlkampfveranstaltung der Partei in Rostock am 20. Juli 2016 daher mit "Ami – go Home!" die USA auf, die "Besatzung" Deutschlands zu beenden und das Land zu verlassen.