2Bildstrecke: Rechtspopulistische Proteste in Deutschland

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Köpfe mehrerer Personen, der Himmel ist dunkel, ein Schild: "Kein TTIP, STOP Gender".
Spätestens seit der "Erfurter Resolution", die im März 2015 von den damaligen AfD-Landesvorsitzenden aus Thüringen, Björn Höcke, und aus Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, initiiert worden war, konzentriert sich das politische Streben der Partei "gegen die Gesellschaftsexperimente der letzten Jahrzehnte". Dazu gehört der Resolution zufolge auch "Gender Mainstreaming". Hinter der Forderung "Stop Gender" auf dieser AfD-Kundgebung steckt die Forderung, das "Gender Mainstreaming" abzuschaffen. Gender Mainstreaming bedeutet, dass Politik, Organisationen und Instititutionen ihr Tun auf seine Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männer und Frauen hin untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter ergreifen sollen. Rechtspopulisten und Rechtsextreme lehnen das ab, bezeichnen "Gender Mainstreaming" als "Genderterror" und unterstellen, damit solle ein ganz "neuer Mensch" entstehen, der "Gender-Wahn" ziele auf einen totalitären Gesellschaftsumbau. (© picture allianca/ZB)