2Bildstrecke: Rechtspopulistische Proteste in Deutschland

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Die Köpfe von fünf Personen von hinten zu sehen, ein Plakat mit "Lügen-Medien + Politikerabschaum = Volksverräter".
Polemische Angriffe auf die Medien als Teil der abgelehnten politischen Klasse, die ihr Machtmonopol durch ihr Meinungsmonopol weiter festige, sind nicht neu. Das Wort "Lügenpresse" wird zunehmend von rechtspopulistischen und rechtsextremen Bewegungen eingesetzt, um eine bestimmte Medienmacht des politischen Gegners zu stigmatisieren. Formuliert wird der "Verdacht", dass es Medien gebe, die aufgrund politischer, ökonomischer und sozialer Abhängigkeiten von bestimmten, meist klandestinen Interessengruppen gelenkt werden. Diese geheime "Macht", so die Verschwörungstheorie, oktroyiere allen anderen Meinungen und Nachrichten auf. Dabei sind es immer "die anderen", die als Lügenpresse agieren. So grenzen sich die Rechtsextremisten vom "Bürgerbündnis Deutschland", die hier am 5. März 2016 in Rathenow demonstrierten, mit deutlichen Worten der Verachtung gegen ihre "Gegner" in Presse und Politik ab. (© picture-alliance/dpa)