Menschen drängen sich zur Weihnachtszeit in der Fußgängerzone von Essen.

Glossar

Kapitalintensität

Die durchschnittliche Ausstattung des Arbeitsplatzes eines Erwerbstätigen mit Kapital. Die dahinter liegende Vorstellung ist, dass das Sozialprodukt Y mit dem Einsatz von Kapital (K) und Arbeit (L) produziert wird: Y = f(K,L). Für den Fall, dass das Sozialprodukt im gleichen Maße zunimmt (oder abnimmt) wie die Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit, gilt: Y/L = f(K/L,1) = F(k) mit k (das Zeichen für die Kapitalintensität) = K/L. Y/L, die Arbeitsproduktivität ist demnach eine Funktion der Kapitalintensität. So einfach diese Vorstellung ist, so schwierig ist die statistische Ermittlung des Zählers der Kapitalintensität. Das statistische Bundesamt berechnet den Kapitalstock (den Zähler also) als das jahresdurchschnittliche Bruttoanlagevermögen eines Landes in konstanten Preisen eines Basisjahres. Der Gesamtwert des Kapitalstocks gibt an, wie viele Anlagegüter im Jahresdurchschnitt zur Verfügung stehen, ohne Berücksichtigung verschleiß- und altersbedingter Wertminderungen.



31.05.2012