Menschen drängen sich zur Weihnachtszeit in der Fußgängerzone von Essen.

Glossar

Keynesianismus

Ökonomische Theorie, die sich als Gegenentwurf zur Neoklassik begreift. Im engeren Sinn die theoretische Begründung für eine Politik, mit fiskalpolitischen Mitteln Rezessionen zu überwinden. Während für die Neoklassik ein wirtschaftliches Gleichgewicht Vollbeschäftigung aller Faktoren impliziert, rechnet Keynes explizit mit der Möglichkeit eines Gleichgewichts bei Unterbeschäftigung. Da die Wirtschaft nach seiner Auffassung nicht in der Lage ist, aus sich heraus diesen Zustand zu überwinden, soll durch eine vorübergehende Verschuldung des Staats (deficit spending) die Nachfrage so stark erhöht werden, dass sich Vollbeschäftigung wieder einstellt.



31.05.2012