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Mitgliederentwicklung der CDU und SPD ab 1990


1.9.2015
Die Mitgliederzahlen der beiden Volksparteien gehen seit Mitte der 1970er-Jahre (SPD) bzw. Mitte der 1980er-Jahre (CDU) zurück. Daran konnte auch der vorübergehende Zuwachs durch die Wiedervereinigung nichts ändern.

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Fakten



Die CDU konnte 1990 die Anzahl ihrer Mitglieder deutlich erhöhen: Durch den kurz vor der Deutschen Einheit vollzogenen Beitritt der CDU der ehemaligen DDR, der sich kurz zuvor noch der Demokratische Aufbruch (DA) und die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) angeschlossen hatten, steigerte sie ihre Mitgliedschaft um gut 20 Prozent auf 789.609.

Seither gehen die Mitgliederzahlen jedoch - mit Ausnahme von 1999 - kontinuierlich zurück. Ende 2014 hatte die CDU nur noch 457.488 Mitglieder, d.h. sie musste seit 1990 einen Mitgliederverlust von über 42 Prozent hinnehmen.

Im Gegensatz zur CDU gewann die SPD durch ihr im Rahmen der Wende in der DDR neu gegründetes Pendant nur 2,5 Prozent hinzu, sodass sie 1990 auf 943.402 Mitglieder anwuchs.

Seitdem gehen die Mitgliederzahlen der SPD Jahr für Jahr zurück, 2008 fiel ihr Mitgliederstand unter den der CDU. Erst Ende 2012 konnte sie mit 477.037 Mitgliedern wieder für sich in Anspruch nehmen, die mitgliederstärkste Partei Deutschlands zu sein. Auch Ende 2014 lag sie mit 459.902 Mitgliedern noch knapp vor der CDU. Gemessen an ihrem Mitgliederstand von 1990 hat die SPD bis Ende 2014 allerdings über 51 Prozent ihrer Mitglieder verloren.

Datenquelle



Niedermayer, Oskar, 2015: „Parteimitglieder in Deutschland: Version 2015, Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum, Nr. 25, Berlin".

Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen



Im Schaubild werden die Mitgliederzahlen jeweils zum 31.12. eines Jahres wiedergegeben.


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