Die Logos deutscher Parteien: CDU, SPD, DIE LINKE, GRÜNE, CSU, AfD, BIW, Die PARTEI, Die Tierschutzpartei, FAMILIE, FDP, FREIE WÄHLER, NPD, ÖDP, PIRATEN und SSW.

Einnahmen der Parteien


1.9.2015
Die sechs Bundestagsparteien konnten 2013 insgesamt Einnahmen in Höhe von 464,3 Mio. Euro verbuchen. Die höchsten Einnahmen hatte die SPD, die geringsten die Linkspartei. Bei der CDU, den Grünen und der Linkspartei bildeten die staatlichen Mittel die größte Einnahmequelle, bei der CSU und der FDP waren es die Spenden und bei der SPD die Mitgliedsbeiträge.

Einnahmen der Parteien.Klicken Sie auf die Grafik, um das PDF zu öffnen. (bpb) Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/



Fakten



Parteien finanzieren sich aus Mitgliedsbeiträgen, Mandatsträgerbeiträgen und ähnlichen regelmäßigen Beiträgen, Spenden natürlicher und juristischer Personen, staatlichen Mitteln und sonstigen Einnahmen, worunter vor allem Einnahmen aus Unternehmenstätigkeit, Beteiligungen, Vermögen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen fallen.

Insgesamt konnten die sechs Bundestagsparteien (d.h. einschließlich der seit der Bundestagswahl vom 22.9.2013 nicht mehr im Parlament vertretenen FDP) 2013 Einnahmen in Höhe von 464,3 Mio. Euro verbuchen. Die größte Einnahmequelle waren dabei die staatlichen Mittel mit 144,7 Mio. Euro, gefolgt von den Mitgliedsbeiträgen mit 122,8 Mio. Euro. An dritter Stelle kamen die Spenden von natürlichen und juristischen Personen in Höhe von 78,9 Mio. Euro. An Mandatsträgerbeiträgen nahmen diese Parteien 59,7 Mio. Euro ein und die sonstigen Einnahmen beliefen sich auf 58,4 Mio. Euro.

Die Partei mit den höchsten Einnahmen war die SPD. Sie verfügte laut ihrem Rechenschaftsbericht 2013 über Gesamteinnahmen von 164,6 Mio. Euro. Ihre stärkste Einnahmequelle war, wie schon in den Vorjahren, die Mitgliedsbeiträge mit diesmal 49,6 Mio. Euro, gefolgt von den staatlichen Mitteln mit 47,9 Mio. Euro. Am geringsten schlugen mit 15 Mio. Euro die Spenden zu Buche.

Die CDU konnte 151,1 Mio. Euro einnehmen. Bei ihr machten mit 48,1 Mio. Euro die staatlichen Mittel den größten Anteil aus, gefolgt von den Mitgliedsbeiträgen mit 38,7 Mio. Euro. Die geringsten Einnahmen stammten mit 16 Mio. Euro aus den sonstigen Einnahmequellen.

Unter den kleineren Parteien verbuchte 2013 die CSU mit 47,6 Mio. Euro die höchsten Einnahmen. Bei ihr waren mit 14,6 Mio. Euro die Spenden die stärkste Einnahmequelle, gefolgt von den staatlichen Mitteln mit 12 Mio. Euro. Die wenigsten Einnahmen konnte die Partei, die ja nur in Bayern in einem Landtag vertreten ist, mit 3,2 Mio. Euro aus den Mandatsträgerbeiträgen erzielen.

Die Grünen lagen 2013 mit 40,2 Mio. Euro an vierter Stelle. Bei hier machten mit 15,1 Mio. Euro die staatlichen Mittel mit großem Abstand vor den Mandatsträgerbeiträgen (9 Mio. Euro) den größten Anteil aus. Am geringsten waren mit 2,4 Mio. Euro die sonstigen Einnahmen.

Die Einnahmen der FDP beliefen sich 2013 auf 33,3 Mio. Den größten Anteil machten bei ihr mit 10,9 Mio. Euro die Spenden aus, dicht gefolgt von den staatlichen Mitteln mit 10,5 Mio. Euro. Am geringsten fielen mit 2,6 Mio. Euro die sonstigen Einnahmen aus.

Die Linkspartei verfügte mit 27,6 Mio. Euro 2013 über die geringsten Einnahmen der im Bundestag vertretenen Parteien. Den größten Anteil hatten die staatlichen Mittel mit 11,1 Mio. Euro, gefolgt von den Mitgliedsbeiträgen mit 9,2 Mio. Euro. Am geringsten waren mit 1,1 Mio. Euro die sonstigen Einnahmen.

Datenquelle



Durch den Deutschen Bundestag veröffentlichte Rechenschaftsberichte der Parteien; 2013: Bundestagsdrucksachen 18/4300 vom 11.3.2015 (BT-Parteien) und 18/4301 vom 11.3.2015 (sonst. Parteien)


Creative Commons License Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/de/

 

Zahlen und Fakten

Bundestagswahlen

Knapp 62 Millionen Wahlberechtigte durften sich an der Bundestagswahl 2013 beteiligen, 30 Parteien traten mit einer Landesliste zur Wahl an. Die meisten Zweitstimmen konnte die CDU für sich verbuchen, gefolgt von der SPD, der Partei DIE LINKE, den GRÜNEN und der CSU. 25 weitere Parteien scheiterten an der Fünfprozenthürde und zogen nicht in den Bundestag ein. Fast drei von zehn Wahlberechtigten machten von ihrer Stimme keinen Gebrauch. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Europawahl

Zwischen dem 22. und 25. Mai 2014 fand zum achten Mal die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Mehr als 500 Millionen Unionsbürger aus 28 Mitgliedsstaaten konnten in freien, geheimen und vor allem direkten Wahlen ihre parlamentarischen Vertreter bestimmen. Welche Fraktionen durften ins Parlament einziehen? Wie hoch war die Wahlbeteiligung? Und wie viele Bürger repräsentiert ein Abgeordneter? Weiter...