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Ideologie und Sprache

Abtreibung, Schwangerschaftsabbruch, Tötung ungeborenen Lebens: Eine bestimmte Wortwahl zeigt auch den politischen und weltanschaulichen Standort des jeweiligen Sprechers an. Sprache ist damit kein neutrales Medium. Lesen Sie im dritten Kapitel, warum es wichtig ist, zwischen Wörtern und politischen Inhalten zu differenzieren, wie Staaten versucht haben, Menschen mit Sprache zu beeinflussen – und wie die Bürger in der DDR ihren eigenen witzig-sarkastischen Wortschatz erfanden.

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Ekkehard Felder

Einstieg

Welche Bedeutung hat der Begriff Ideologie? Und hat die Ideologie einer Person auch Einfluss auf ihren Sprachgebrauch? Ist Sprache vielleicht überhaupt kein neutrales Medium und eine ideologiefreies Sprechen damit unmöglich? Weiter...

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Ekkehard Felder

Diskursanalyse von politischer Sprache

Rentnerschwemme, Leitkultur, Bonzenwohlstand: Zum Meinungsstreit gehört auch die Auseinandersetzung um eine angemessene Ausdrucksweise und die Fähigkeit, zwischen Wort und politischem Inhalt unterscheiden zu können. Weiter...

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Thorsten Eitz

Belastete Wörter

Entartung, Ostzonen-KZ, Aids-Gestapo: In öffentlichen Debatten werden Nazibegriffe und NS-Vergleiche selten kritisch eingesetzt. Meist soll mit ihnen Aufmerksamkeit erregt werden. Mittlerweile hat sich aber auch ein eigener Kritikwortschatz herausgebildet. Weiter...

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Thorsten Eitz

Zehn Stigmavokabeln

Anschluss, Gleichschaltung, Selektion: Viele in der NS-Zeit benutzte oder neugeschöpfte Wörter sind heute aufgrund ihrer ideologischen Instrumentalisierung stigmatisiert. Ein Überblick auf zehn Vokabeln und ihre Entwicklung. Weiter...

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Cornelia Schmitz-Berning

Sprache und Sprachlenkung im Nationalsozialismus

Das Ziel der Nationalsozialisten war die Kontrolle und vollständige Durchdringung der Gesellschaft zur Festigung ihrer totalitären Herrschaft. Doch wie nutzten sie dabei die Sprache als politisches Instrument? Weiter...

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Frank Brunssen

"Jedem das Seine" - zur Aufarbeitung des lexikalischen NS-Erbes

Der Satz "Jedem das Seine" prangte am Haupttor des Konzentrationslagers Buchenwald. In den 1990er tauchte die belastete Redewendung als Werbeslogan erneut auf. Frank Brunssen mit einer Untersuchung zur Aufarbeitung des lexikalischen NS-Erbes. Weiter...

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Birgit Wolf-Bleiß

Sprache und Sprachgebrauch in der DDR

Plandiskussion, Mumienexpress, Erichs Krönung: In der DDR trat neben staatlich propagierte Wortschöpfungen ein kritisch witziger Alltagswortschatz. In ihm spiegelt sich die Kluft zwischen gesellschaftlicher Realität und offizieller Sprachregelung. Weiter...

30. Januar 1968: Rudi Dutschke und der FDP-Politiker Ralf Dahrendorf diskutieren die Frage, ob Veränderungen in der Bundesrepublik nur auf revolutionärem oder aber auch auf parlamentarischem Wege erreichbar seien. Foto: AP

Joachim Scharloth

Revolution der Sprache?

"Unordentliche" Kleidung, lange Haare und offene Verstöße gegen Benimmformen: Die 68er-Bewegung war eine Rebellion gegen die herrschende Ordnung. Auch in der Sprache und Kommunikationsritualen sorgten die 68er für reichlich Unordnung. Weiter...

 

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