Erde

17. Juli bis 2. August 1945: Potsdamer Konferenz

30.7.2015
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa durch die Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 trafen sich im Sommer die Regierungschefs der drei alliierten Siegermächte Sowjetunion, USA und Großbritannien im Potsdamer Schloss Cecilienhof. Sie berieten über die Neuordnung Europas sowie die Zukunft Deutschlands. Das Ergebnis war die Mitteilung über die Dreimächtekonferenz von Berlin, die auch als "Potsdamer Abkommen" bekannt wurde.

Wer die Hauptakteure der Potsdamer Konferenz waren und welche Beschlüsse gefasst wurden, beschreibt die kommentierte Bildergalerie.

Großbritannien wurde in Potsdam durch Premierminister Winston Churchill (links im Bild) vertreten. Der neue amerikanische Präsident Harry S. Truman (Mitte) vertrat nach dem Tod seines Amtsvorgängers Franklin D. Roosevelt die USA, Josef Stalin (rechts) die Sowjetunion. Maßgeblich beteiligt waren auch die Außenminister der drei Siegermächte.Großbritannien wurde in Potsdam durch Premierminister Winston Churchill (links im Bild) vertreten. Der neue amerikanische Präsident Harry S. Truman (Mitte) vertrat nach dem Tod seines Amtsvorgängers Franklin D. Roosevelt die USA, Josef Stalin (rechts) die Sowjetunion. Maßgeblich beteiligt waren auch die Außenminister der drei Siegermächte. (© picture-alliance)




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