Blick auf den Erdball vom Weltall aus. Im Zentrum des Betrachters ist die nördliche Halbkugel zu sehen. Sie ist kaum von Wolken bedeckt. Im Westen liegt der amerikanisch Kontinent, im Osten liegt Europa. Dazwischen leuchtet blau der Ozean Atlantik.

14.3.2016

Landtagswahlen in drei Bundesländern

In Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg wurden am 13. März 2016 neue Landtage gewählt. Es zeichnet sich ein schwieriger Prozess der Regierungsbildungen ab, da die bisherigen Koalitionen voraussichtlich keine Mehrheiten mehr haben. In allen drei Bundesländern zog erstmals die rechtspopulistische Partei AfD mit zweistelligen Ergebnissen in die Parlamente ein.

Gleich in drei Bundesländern haben die Wählerinnen und Wähler am 13. März 2016 neue Landtage gewählt.ler ausgezählt.Gleich in drei Bundesländern haben die Wählerinnen und Wähler am 13. März 2016 neue Landtage gewählt. (© picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Rheinland-Pfalz

Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis ist bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz die SPD mit 36,2 Prozent aller abgegebenen Stimmen stärkste Kraft geworden. Dahinter liegen die CDU mit 31,8 Prozent, die FDP mit 6,2 Prozent und Bündnis 90/Die Grünen mit 5,3 Prozent. Erstmals zog die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) in den Landtag ein, sie bekam 12,6 Prozent der Stimmen. Die Linke scheiterte mit 2,8 Prozent an der Fünfprozenthürde. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,4 Prozent aller Stimmberechtigten.



Da sämtliche im bisherigen Landtag vertretenen Parteien vor der Wahl die Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen haben, sind für die Regierungsbildung nun zwei Koalitionen denkbar: Entweder eine große Koalition zwischen CDU und SPD oder eine "Ampelkoalition", in der die SPD zusammen mit Bündnis90/Die Grünen und der nun wieder neu in den Landtag eingezogenen FDP regiert.