Arbeitsmarktpolitik Dossierbild

11.8.2014 | Von:
Jürgen Kühl

Demografischer Wandel

Wie ändern sich die Anforderungen an die Arbeitswelt, wenn in Betrieben zunehmend ältere Beschäftigte dominieren? Die Debatte um den demografischen Wandel wird auch im Hinblick auf Veränderungen am Arbeitsmarkt debattiert. Es werden Problemlagen und Lösungsstrategien analysiert wie zum Beispiel Wissensmanagement, Weiterbildung und Qualifizierung.

Eine Frau mit einem Rollator läuft am 05.07.2013 durch eine Unterführung im Ihme-Zentrum in Hannover (Niedersachsen) vorbei an einem Schriftzug "Die besten Jahre meines Lebens". Der Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt Anfang 2014 voraussichtlich von 18,9 auf 18,4 Prozent. Das geht aus einem internen Schreiben der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor, das der Nachrichtenagentur dpa am 05.07.2013 in Berlin vorlag. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
pixelEine Frau mit einem Rollator läuft durch eine Unterführung im Ihme-Zentrum in Hannover (Niedersachsen) vorbei an einem Schriftzug "Die besten Jahre meines Lebens". (© picture-alliance/dpa)


Der demografische Wandel beschreibt die Einwohnerzahl und wie sich die Bevölkerung nach Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund, Regionen usw. zusammensetzt, wie sich diese Strukturen bisher entwickelten und wie sie langfristig bis zum Jahr 2060 vom Statistischen Bundesamt vorausgeschätzt werden. Hierbei werden Geburten und Sterbefälle ebenso saldiert wie Zuwanderungen und Abwanderungen.

In der Debatte stellen sich die verschiedensten Fragen: Sollen und können die Bevölkerungsverluste infolge sinkender Geburten und steigender Sterbezahlen durch anhaltende Wanderungsgewinne ausgeglichen werden? Wie kann der Generationenvertrag gestärkt werden, wenn sich die Bevölkerungspyramide mit breiter Basis der Jugend und schmaler Altersspitze zu einem eher urnenähnlichen Gebilde wandelt? Wie steht es um die geburtenstarken Jahrgänge der frühen 1950er bis fast Ende der 1960er Jahre, wenn diese nach 60 und mehr Jahren mit Arbeit, Steuern und Abgaben demnächst mit 63 bis 67 Jahren in Rente gehen? Wird der Rentenbezug für diese Personengruppen ein soziales Problem darstellen und wie kann drohender Altersarmut entgegengesteuert werden?

Im Ergebnis geht die letzte, zwölfte Bevölkerungsvorausschätzung auf Basis 2008 davon aus, dass die Bevölkerung langfristig erheblich kleiner wird, wobei eine Fülle von Einflüssen je nach alternativen Annahmen zu mehr oder weniger Rückgang führt. Doch welche Auswirkungen hat ein großer Bevölkerungsschwund auf den arbeitenden Teil der Einwohner? Kann ein abnehmendes Potential an Erwerbspersonen aus inländischen Reserven und aus dem Ausland wenigstens teilweise ausgeglichen werden? Gelingt die Sicherung eines quantitativ und vor allem qualitativ ausreichenden Fachkräfteangebots? Oder behindern partielle Engpässe oder gar Mangellagen in wichtigen Branchen, entlegenen Regionen und weniger zahlungskräftigen Betrieben und Verwaltungen die wirtschaftliche Entwicklung und die öffentliche Daseinsvorsorge? Was müssen Betriebe und Verwaltungen tun, um Nachwuchsmangel und Überalterungen ihrer Belegschaften zu vermeiden? Reichen mehr und bessere Aus- und Weiterbildung, die berufliche Flexibilität der Arbeitsuchenden und die Konzessionsbereitschaft der Arbeitgeber, wenn freie Stellen länger oder ganz unbesetzt bleiben? Was wird aus der Alterssicherung, dem Gesundheitssystem und der Pflege, wenn immer mehr Rentner viel länger als früher Ruhestandsleistungen beziehen wollen und die Zahl der Hochbetagten möglicherweise auf 10 Millionen in 2050 steigt?

Der demografische Wandel birgt also eine Fülle an brisanten Fragestellungen. Kaum ein Problem ist in seinen vielen Facetten so ausführlich begutachtet, beraten und mit Vorschlägen bedacht worden. Der Koalitionsvertrag 2013 ist sich bewusst, dass Deutschland zu den Ländern gehört, die weltweit am schnellsten und besonders tief greifend vom demografischen Wandel betroffen sind. Der Bevölkerungswandel ist danach eine der größten Herausforderungen der gesamten Gesellschaft und eine Querschnittsaufgabe. Verwiesen wird auf die "Demografie-Strategie" der vorangegangenen Bundesregierung, ein "Demografie-Portal" des Bundes und der Länder und einen "Demografie-Check", dem alle Gesetzesvorhaben, Richtlinien und Investitionen auf ihre Wirkungen für künftige Generationen unterworfen werden.

Die Annahme, künftig reiche die Zahl der Aktiven nicht mehr, alle Inaktiven lebenswert zu unterhalten und den Sozialstaat bezahlbar zu bewahren, ist mit Hinweis auf deren Einkommensentwicklung, mögliche Umverteilungen und etwas höhere Steuer- und Abgabesätze zumindest zu relativieren. Der Megatrend einer geringeren, stark alternden und bunteren Bevölkerung lässt sich durch höhere Erwerbstätigenquoten der Frauen und Älteren, Produktivitätssteigerungen durch Bildung und Forschung, spätere Altersgrenzen zum einen, gelebte Freizügigkeit in der erweiterten EU und eine humane Migrationspolitik für zu respektierende und willkommene Menschen aus Drittstaaten zum anderen ohne Wohlstandsverluste gestalten. Eine konsistente Demografie-Strategie zeichnet sich dafür erst in Anfängen ab. Ab November 2014 soll eine aktuelle Vorausschätzung der Bevölkerungsentwicklung vorliegen.

Größenordnungen des demografischen Wandels bis heute und Vorausschätzung bis 2060

Die Tabelle stellt die Bevölkerungsentwicklung und die darin aufgegangenen Geburtenzahlen und Sterbefälle sowie die Wanderungssalden insgesamt, darunter von Ausländern dar. Datenquelle ist das Statistische Bundesamt. Die Zahl der Lebendgeborenen ging 1999-2006 Jahr für Jahr zurück und lag 2012 um fast 100.000 Kinder unter 2000. Dazwischen gab es 2007, 2010 und 2012 auch geringe Steigerungen gegen Vorjahr. Gegenüber dem geburtenstärksten Jahrgang 1964 von fast anderthalb Millionen haben sich die Geburtenzahlen auf zuletzt 674.000 mehr als halbiert. Seit Anfang der 1950er Jahre entstand aus dem Baby-Boom ein sog. Schülerberg, der demografisch positiv durch das Erwerbssystem wanderte und sich alsbald zum Rentnerberg entwickelt. Die Sterbefälle nehmen dagegen ständig zu, sodass sich seit über 40 Jahren stets ein "Sterbeüberschuss" bzw. ein "Geburtendefizit" ergab. Der Saldo beider Zu- und Abgänge war immer negativ. Das jährliche Geburtendefizit wird auf 200.000 bis 220.000 Lebendgeborene veranschlagt. Ausgeglichen wurde es durch Einwanderungsgewinne, zunächst von Deutschen und Ausländern, in den letzten Jahren lediglich von Ausländern. Der Wanderungssaldo von Ausländern erwies sich als ausgesprochen konjunkturabhängig und war in den Schwächeperioden 1974-1976 (auch wegen des Anwerbestopps vom November 1973), 1982-1984 und 2008-2009 stets negativ, im folgenden Aufschwung dann wieder positiv. Übrigens entfallen auf die neuen Länder lediglich 7,8% der Zuwanderungen, 65 900 Menschen in 2011).

Lebendgeborene, Gestorbene, Zuzüge und Fortzüge insgesamt sowie von Ausländern, Sterbeüberschuss
und Wanderungssalden und Bevölkerung von 2000 – 2013Lebendgeborene, Gestorbene, Zuzüge und Fortzüge insgesamt sowie von Ausländern, Sterbeüberschuss und Wanderungssalden und Bevölkerung von 2000 – 2013 (PDF-Icon Tabelle zum Download 62 KB) (© bpb)


Die natürliche Bevölkerungsbewegung wirkte also negativ, der Wanderungsgewinn positiv auf die Bevölkerungszahl. Aber die Zuwanderungen konnten den Abbau der Gesamtbevölkerung auf 80,8 Millionen bis Ende 2013 trotz des leichten Anstiegs seit 2011 nicht voll ausgleichen. Insgesamt sank die Einwohnerzahl gegenüber 2000 um knapp anderthalb Millionen. Diese Trends des demografischen Wandels vollziehen sich mit sehr umfangreichen jährlichen Strömen.

Deutlich wird der Bevölkerungswandel, wenn man anhand der 12. Koordinierten Bevölkerungsvorausschätzung von 2009 bis ins Jahr 2060 die bewegte Bevölkerungspyramide hinzuzieht. Unabhängig von der gewählten Schätzvariante, ist eindrucksvoll belegt, wie die Katastrophen 1. Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise 1929/30 und 2. Weltkrieg die Bevölkerung schrumpfen ließen und wie deren Nachwirkungen allmählich aus der Bevölkerungspyramide herauswachsen. Dann wird sehr deutlich, wie die geburtenstarken Jahrgänge von Mitte der 1950er Jahre bis fast Ende der 1960er Jahre durch die Jahrzehnte wandern und als Rentnerberg auftauchen. War anfänglich der Altersaufbau mit Ausnahme der genannten Katastrophenwirkungen noch als annährend normal anzusehen, so schrumpft die Basis in Zukunft doch sehr stark, sodass ein urnenähnliches Gebilde entsteht. Mangels der Geburten in der Vergangenheit fehlen die Mütter für die Zukunft, und selbst wenn die Geburtenzahl je Frau von jetzt unterstellten 1,4 wieder stiege und die Lebenserwartung noch zunähme, der Bevölkerungsschwund wäre nicht aufzuhalten, auch nicht durch Zuwanderungsgewinne, die einmal mit +100.000 Personen jährlich, zum anderen mit +200.000 Personen angenommen werden. Der größere Wanderungsgewinn entspricht dem längerfristig erzielten Durchschnitt.

Ob dieser Wert dauerhaft gehalten werden kann, hängt von vielen Faktoren ab: Die Hauptherkunftsländer haben ähnliche demografische Probleme, sie brauchen ihre Jugend und Fachkräfte selber, gerade wenn sie sich wirtschaftlich erholen (sollen). Die Wanderungssalden sind stark konjunkturabhängig. Da der Arbeitskräfteschwund im reichen Norden anhält, steigt die Konkurrenz um Einwanderer. Die Freizügigkeit in der EU bringt eher kurzfristige Entlastung als langfristige Zuwanderung. Die OECD bescheinigt Deutschland zwar Fortschritte bei der Integration in Beschäftigung und Gesellschaft, beklagt aber eine noch nicht befriedigende Eingliederung und auch Diskriminierungen. Es wird also insbesondere auf die vielbeschworene Willkommenskultur, eine rationale statt abschreckende Einwanderungsdebatte und weitere Integrationsfortschritte ankommen.

Im Ergebnis stieg die Bevölkerungszahl in Deutschland bis Ende 2013 auf 80,8 Millionen. Ende 2012 waren es 80,5 Millionen, Ende 2011 rd. 80,3 Millionen Nach Bereinigung aller möglichen Register musste die Bevölkerungszahl von Ende 2011 um anderthalb Millionen nach unten korrigiert werden, und zwar in allen Ländern, am stärksten in Berlin und Hamburg. Vermutlich wurden Abmeldungen unterlassen und Abwanderungen unterzeichnet. Mit 6,5 Millionen Ausländern ergab der Zensus zum Stichtag 9. Mai 2011 rd. 478.000 Ausländer weniger als nach dem Ausländerzentralregister (AZR), also 7,8% weniger. Nach dem AZR lebten 2013 rd.7,6 Millionen Ausländer in Deutschland, fast 519.000 mehr als im Vorjahr. Nicht mehr als Ausländer gezählt werden die 113.000 eingebürgerten Menschen.

Bevölkerungsvorausschätzung 2008-2060, absolute Werte in Millionen Personen

Annahmen des Statistischen Bundesamtes: Konstante Geburtenzahl 1,4 Kinder je Frau; Altersgrenze 65 Jahre; Wanderungssaldo ab 2020 jährlich +200.000; Lebenserwartung 2060 für Mädchen 89,2 Jahre, für Jungen 85 Jahre.

Jahres-
ende
Bevöl-
kerung
Indexunter 20 Jahre20- unter 65 Jahre65 Jahre und älterAlten-
quotient: Anteil 65 und alter an Bev. 20- unter 65 Jahre
absolut2008 = 100absolut%absolut%absolut%
200882,00210015,61919,049,65560,616,72920,433,7
201081,57299,515,00118,449,70160,816,80120,633,8
202080,43798,113,70817,048,06259,818,66823,238,8
203079,02596,413,22916,743,46555,022,33128,351,4
204076,75793,612,37516,140,49552,823,88731,159,0
205073,60889,911,49015,638,70452,623,42531,860,5
206070,12085,511,01515,736,23051,722,87632,663,1

Quelle: 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausschätzung des Statistischen Bundesamtes (Variante 1-W2).

Derartige Bevölkerungsvorausschätzungen sind Alternativrechnungen wie sich unterschiedliche Annahmen über Geburtenzahlen, Lebenserwartung, Wanderungssalden und Altersgrenzen zur Rente langfristig auswirken könnten. Jede Variante zeichnet den demografischen Wandel unterschiedlich stark und schnell. Die Tabelle 2 wählt eine Obergrenze der mittleren Bevölkerungsentwicklung, weil diese auch der Demografie-Strategie der Bundesregierung und Vorausschätzungen des Erwerbspersonenpotentials des IAB zugrunde liegt.

Die Varianten errechnen eine Spanne von 62 bis 77 Millionen Einwohnern in 2060. Deutschland wäre dann nach EUROSTAT-Projektionen von 2010 nicht mehr das bevölkerungsreichste Land in der EU, sondern läge hinter Großbritannien und Frankreich.

Wie reagibel solche Vorausberechnungen sind, zeigt z.B. die Variante "relativ junge Bevölkerung", die sich bei sonst unveränderten Annahmen aus einer auf 1,6 Kinder je Frau steigenden Geburtenhäufigkeit ab 2025 ergibt, bis 2060 rd. 4,4 Millionen Einwohner mehr als im Ausgangsjahr Ende 2008 annimmt. Eine entsprechende Nachwuchsförderung der Familienpolitik mit einem überall und jederzeit einlösbaren Anspruch auf einen Kita-Platz, einer echten Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einer weit verbreiteten Auszeit beider Eltern, einer 30-Stundenwoche, kindgerechten Wohnungen und Infrastrukturen sowie Ganztagsschulen und kooperativen Betrieben erscheint nicht unrealistisch. Es gibt Städte, die das schaffen. Es muss also nicht so kommen wie lt. Tabelle amtlich vorausberechnet.

Folgt man der ausgewiesenen Entwicklung, sinkt die Bevölkerung bis 2060 um knapp 15% auf etwas über 70 Millionen Einwohner. In dieser Zeit könnte auch die Jugend unter 20 Jahren weniger werden und von knapp einem Fünftel in 2008 bis 2060 auf weniger als ein Sechstel der ohnehin geringeren Gesamtbevölkerung zurückgehen. Wirklich dramatisch erscheint der Rückgang der Bevölkerung im überwiegend erwerbsfähigen Alter von 20 bis unter 65 Jahren, nämlich von fast 50 Millionen auf gut 36 Millionen. Die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre treten in den verdienten Ruhestand. Bis 2030 bleibt die Bevölkerungszahl knapp unter 80 Millionen recht hoch. Waren es 2008 noch ein Fünftel, könnte 2060 ein knappes Drittel der Einwohner 65 Jahre und älter sein. Schon 2040 könnte es gegenüber heute 7 Millionen ältere Menschen mehr geben als im Ausgangsjahr.

Bis 2010 war die verbleibende Lebenserwartung für Frauen auf 21, für Männer auf 17 Jahre gestiegen, sodass Teilhabe, Rente, Gesundheit und schließlich auch Pflegezeiten von mehr Menschen länger beansprucht werden. Allein von 2010-2030 könnte die Bevölkerung von 65-79 Jahren um ein gutes Viertel, die Zahl der 80-Jährigen und Älteren sogar um die Hälfte steigen. Der sog. Altenquotient, eine dimensionslose Relation für das Zahlenverhältnis der 65-Jährigen und Älteren zu den 20- bis unter 65-Jährigen im aktiven Erwerbsalter, stiege nach dieser Variante von einem Drittel in 2008 auf über 63 im Endjahr 2060.

Das Verhältnis von inaktiver zu aktiver Bevölkerung und auch deren Gesamtzahl können sich unter geänderten Einflüssen auch positiver entwickeln. Die Geburtenhäufigkeit kann unter den genannten Bedingungen wieder steigen. Die Erwerbstätigenquote der 55-64-Jährigen ist im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts um 20 Prozentpunkte gewachsen und noch steigerbar. Auch das durchschnittliche Renteneintrittsalter hat um etwa zwei Jahre auf 64 Jahre bei den Altersrenten von Männern und Frauen zugenommen. Nachdem die Bevölkerung durch erhebliche Wanderungsgewinne bislang stark stieg und Deutschland als Einwanderungsland noch attraktiver wird, ist der positive jährliche Wanderungssaldo von +200.000 Menschen erst ab 2020 recht zurückhaltend angesetzt. Dieser Wert wurde im langjährigen Durchschnitt leicht, in den letzten Jahren deutlich übertroffen.

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Autor: Jürgen Kühl für bpb.de
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