Arbeitsmarktpolitik Dossierbild

Berufliche Bildung

Im Berufsschulzentrum "August von Parseval" in Bitterfeld erhalten 4.500 Schüler/Auszubildende Unterricht in verschiedenen Fachrichtungen und Schulformen.

Kathrin Schultheis, Stefan Sell

Hintergrund: Berufliche Bildung

Eine erste qualifizierte Berufsausbildung wird für den Arbeitsmarkt immer wichtiger, weil zunehmend weniger Arbeitsplätze für ungelernte oder angelernte Arbeitskräfte angeboten werden. Eine berufliche Qualifizierung kann durch betriebliche sowie schulische Berufsausbildung, durch "training on the job" oder durch eine akademische Ausbildung an Hochschulen erreicht werden. Weiter...

Lehrwerkstadt der GLW in Siegburg

Berufliche Bildung

Die drei Sektoren der beruflichen Bildung

Traditionell dominiert in der Mehrzahl der Länder Europas der Lernort Berufsbildende Schule das öffentlich-rechtlich standardisierte Angebot der Berufsausbildung. In Deutschland ist es die duale Berufsausbildung, eine Kombination aus betrieblichem und schulischem Lernort. Daneben entwickelte sich auch ein Schulberufssystem, in dem Berufsfachschulen eigenständig Ausbildungsgänge anbieten und durchführen. Als dritte Säule der Berufsausbildung kann das Übergangssystem genannt werden, das in den vergangenen drei Jahrzehnten an Bedeutung gewann. Weiter...

Studentinnen und Studenten verfolgen im Anatomie-Hörsaal der Medizinischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Vorlesung zu Gelenken und Muskeln.

Kathrin Schultheis, Stefan Sell

(Fach-)Hochschulausbildung

Das Studium an (Fach-)Hochschulen hat in Deutschland an Beliebtheit gewonnen. Die steigende Anzahl der Studienanfänger/-innen kann mitunter auf Schulreformen zurückgeführt werden, die durch die Verkürzung der Schulzeit doppelte Abiturjahrgänge verursacht haben. Es gibt also Schuljahre, in denen zwei Abiturjahrgänge die Schule verlassen. Dies stellt auch die (Fach-)Hochschulen vor eine besondere Herausforderung. Weiter...

Jugendliche im Berufsinformationszentrum BIZ der Agentur für Arbeit in Hannover

Frank Oschmiansky, Kathrin Schultheis, Stefan Sell

Förderung der Berufsausbildung

Eine erste qualifizierte Berufsausbildung wird für den Arbeitsmarkt immer wichtiger, da zunehmend mehr Arbeitsplätze für ungelernte oder angelernte Arbeitskräfte wegfallen. Das Arbeitsförderungsrecht (SGB III) sieht deshalb vielfältige Möglichkeiten zur Förderung von jungen Menschen vor, die eine Ausbildung anstreben. Weiter...

Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Rotholz, Tirol/Österreich

Kathrin Schultheis, Stefan Sell

Berufliche Bildung im internationalen Vergleich

2013 hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Deutschlandbericht zur Studie "Skills beyond school" der dualen Berufsausbildung einen besonderen Stellenwert zugemessen. Dort wurden der starke Praxisbezug der Berufsausbildung und der damit verbundene "reibungslose Übergang von der Schule in das Berufsleben" als "solides Fundament für eine spätere Weiterqualifizierung" und die damit verbundenen beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten hervorgehoben. Weiter...

"Azubi-Speed-Dating" der IHK Frankfurt/Main. Schülerinnen und Schüler, die noch keinen Ausbildungsplatzhaben haben, haben die Möglichkeit, sich innerhalb von 10 Minuten bei Unternehmen ihrer Wahl vorzustellen.

Frank Oschmiansky, Kathrin Schultheis, Stefan Sell

Ausbildungsvermittlung

In Deutschland werden die Berufsberatung und die Ausbildungsvermittlung nahezu vollständig durch die Arbeitsagenturen und Jobcenter erbracht. Private Agenturen bieten ihre Leistungen gegen Bezahlung an, sie sind jedoch von eher geringer Bedeutung. Berufsberatung, Ausbildungsvermittlung und Arbeitsvermittlung werden im Sozialgesetzbuch III unter dem gemeinsamen Oberbegriff der Beratung und Vermittlung zusammengefasst. Dennoch trennt der Gesetzestext die Ausbildungsvermittlung von der Arbeitsvermittlung und sieht sie als eigene Aufgabe an. Die Ausbildungsvermittlung wird daher vorrangig von den Berufsberatern der Arbeitsagenturen übernommen. Weiter...

Noch stärker als im vorausgegangenen Jahr 2012 lag 2013 die Anzahl der Ausbildungsangebote in den Berufen Restaurantfachmann, Klempner, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk und Fleischerin deutlich über der Anzahl der Nachfrager, die sich auf diese Berufe bewerben.

Sabrina Bersheim, Frank Oschmiansky, Jürgen Kühl, Stefan Sell

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt: Zahlen, Daten, Fakten

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten Jahren scheinbar deutlich gewandelt. Statt eines Lehrstellenmangels wurde zuletzt vielmehr ein Mangel an geeigneten Bewerbern thematisiert. In manchen Regionen würden Azubis zum knappen Gut, urteilte die Bundesagentur für Arbeit noch 2012. Doch zunehmend wird ein Mismatch zwischen Bewerbern und Lehrstellen zum Problem: Es bleiben immer mehr Stellen unbesetzt und die Zahl der Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz findet, steigt. Zudem wurden 2013 so wenige Ausbildungsverträge abgeschlossen wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Weiter...

 

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