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12.1.2015

Danach. Der Holocaust als Erfahrungsgeschichte 1945 – 1949

5. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung vom 25. bis 27. Januar 2015 in Berlin


Am 27. Januar 2015 jährt sich zum 70. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Aus diesem Anlass veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit der Europa-Universität Flensburg und der Humboldt-Universität zu Berlin die 5. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung und widmet sich in diesem Jahr dem “Danach”. Die unmittelbaren Nachkriegsjahre haben die Sichtweisen auf die Massenverbrechen des Nationalsozialismus entscheidend geprägt, standen aber bislang selten im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen. In dieser Zeit wurden die ersten Berichte über das erlebte Grauen aufgeschrieben, die ersten Schreckensbilder von den Konzentrationslagern verbreitet und eine Reihe von hochrangigen Tätern exemplarisch vor Gericht gestellt. Gerade weil heute so viele Bilder und Narrative über den Holocaust scheinbar fixiert sind und unsere Betrachtung auf die nationalsozialistischen Verbrechen prägen, ist der Blick auf jene Jahre geeignet, sich mit diesen unmittelbaren Erfahrungen, Bildern und Berichten auseinanderzusetzen.

Eröffnet wird die Konferenz von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, und von Dan Diner, Hebrew University in Jerusalem und ehemaliger Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur. Im Anschluss folgt eine Einführung in das Thema durch Harald Welzer, Europa-Universität Flensburg, und Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin. Den Abschlussvortrag hält der Brite Keith Lowe.

Die Konferenz trägt zum Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und Praxis politischer Bildung bei. Internationale Experten präsentieren den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse über die unmittelbaren Nachkriegsjahre 1945-1949. Am dritten Konferenztag werden in sechs Workshops die wissenschaftlichen Befunde für die Vermittlungsarbeit politischer Bildung diskutiert. Im Workshop „Erste Berichte von Überlebenden“ geht es beispielsweise um die Rolle der Zeitzeugenberichte aus der direkten Nachkriegszeit. Im Workshop „Mediale Darstellungen zwischen historischer Präzision und Fiktionalisierung“ stehen die Neuen Medien in der historisch-politischen Bildung im Mittelpunkt, die eine neue Unmittelbarkeit historischer Erfahrung herstellen sollen. In einer Projektbörse werden außerdem konkrete Konzepte und Modelle vorgestellt.

Presseakkreditierungen über das Anmeldeformular: www.bpb.de/193091

Weitere Informationen zum Programm: www.bpb.de/holocaustforschung

Pressemitteilung als PDF-Icon PDF.

Pressekontakt:

Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de
www.bpb.de/presse


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