Pressekonferenz Wahl-O-Mat

Va bene?!

Die deutsch-italienischen Beziehungen auf dem Prüfstand

22.11.2011
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und das Goethe-Institut Italien veranstalten in Berlin gemeinsam eine deutsch-italienische Fachkonferenz für politisch Interessierte und Medienvertreter aus Deutschland und Italien. Die Konferenz zieht Bilanz des 2010 vom Goethe-Institut Italien initiierten Projekts "Va bene?! La Germania in Italiano – Italien auf deutsch".

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und das Goethe-Institut Italien veranstalten in Berlin gemeinsam eine deutsch-italienische Fachkonferenz für politisch Interessierte und Medienvertreter aus Deutschland und Italien. Die Konferenz zieht Bilanz des 2010 vom Goethe-Institut Italien initiierten Projekts "Va bene?! La Germania in Italiano – Italien auf deutsch" (www.goethe.de/vabene).

Mit dem Regierungswechsel in Italien im November 2011 und der Ernennung Mario Montis zum italienischen Ministerpräsidenten scheint die bald 20 Jahre währende Ära Berlusconi an ihr Ende gekommen zu sein. Italien durchschreitet eine Phase tiefgreifender Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dies hat auch Auswirkungen auf das sich ebenfalls verändernde Deutschland und die Beziehungen beider Länder zueinander. Es lohnt sich daher, die Entwicklungen hier wie dort aus verschiedenen Blickwinkeln genauer unter die Lupe zu nehmen.

Demokratieentwicklung, Krisenmanagement, die gegenseitige Wahrnehmung und die gemeinsame europäische Zukunft Italiens und Deutschlands sind die Schwerpunktthemen dieser Veranstaltung.

Die Vorträge, Impulsreferate, Streitgespräche und Diskussionen mit Experten – Wissenschaftlern und Medienvertretern – aus Italien und Deutschland dienen dazu, den Ist-Zustand der deutsch-italienischen Beziehungen in zentralen Politikfeldern und ausgewählten Bereichen problembewusst und kritisch zu erkunden. Die Krise der Repräsentation und neue Formen der Partizipation sind Thema des ersten Panels. Im zweiten Panel wird die Zukunft zweier Gesellschaften im Wandel – insbesondere die Situation der Jugend und von Migranten – in den Blick genommen. Die Entwicklung der Parteienlandschaft wird im dritten Teil der Veranstaltung diskutiert. Welchen Problemen und Herausforderungen müssen sich Italien und Deutschland im Europa des 21. Jahrhunderts gleichermaßen stellen? Diese Frage wird im vierten Panel erörtert.

Mit Blick auf die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen wird die Entwicklung von neuen Perspektiven und Strategien für eine langfristige Zusammenarbeit angeregt. Die Konferenz leistet damit einen Beitrag zur Reflexion der deutsch-italienischen Beziehungen und fördert den Austausch zwischen den beiden Ländern.

Die vom italienischen Kulturinstitut unterstützte Konferenz wird eröffnet vom italienischen Botschafter in Deutschland, S. E. Michele Valensise, der Direktorin des Goethe-Instituts Italien, Susanne Höhn aus Rom, und dem bpb-Präsidenten Thomas Krüger.

Das vollständige Programm inklusive der Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung unter: »www.bpb.de/vabene«

Beginn: 01.12.2011 um 15:30 Uhr
Ende: 02.12.2011 um 18:00 Uhr
Ort: Jerusalemkirche, Lindenstraße 85, 10969 Berlin-Kreuzberg

Akkreditierung/Anmeldung unbedingt erforderlich wegen begrenzter Platzkapazität!

Verbindlich anmelden online unter »www.bpb.de/veranstaltungen/Z401LZ« oder bei:
lab concepts
Das Laboratorium für Konzeption und Realisation in Politik, Bildung, Kultur GmbH
i.A. der Bundeszentrale für politische Bildung
Friedrichstraße 206
10969 Berlin
Tel +49 (0)30 25293-256
Fax +49 (0)30 25293-261
vabene@lab-concepts.de

Konzeption und Programm:
Karoline Rörig
Fachbüro für den deutsch-italienischen Dialog
i.A. der Bundeszentrale für politische Bildung
Schumannstr. 114
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 262546 oder +49 (0)179 4558992
mail@karolineroerig.de

Ansprechpartner in der bpb:
Lothar G. Kopp
kopp@bpb.de

Kristina Mencke
Mencke@bpb.de
Tel +49 (0)30 254504-433
Fax +49 (0)30 254504-422

Hinweis:
Interviews mit Mitwirkenden sind während der Konferenz möglich.

  • PDF-Icon Presseeinladung als PDF-Version (80 KB)

    Pressekontakt


    Bundeszentrale für politische Bildung
    Daniel Kraft
    Adenauerallee 86
    53113 Bonn
    Tel +49 (0)228 99515-200
    Fax +49 (0)228 99515-293
    presse@bpb.de


     
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