Pressekonferenz Wahl-O-Mat

Krieg und Krisen im Kinderzimmer: Kindermedien brauchen Qualitätsstandards

BLITZ-KinderMedien-Konferenz am 19. Juli in München. Live-Blog auf www.jugenddrehscheibe.de, Facebook, Twitter unter Twitter.com#KMK2011

18.7.2011
Erdbeben, Kriege, Katastrophen: Krisen-Nachrichten machen Kindern Angst. Die Medien stehen in der Verantwortung. Sie müssen Mädchen und Jungen über die Ereignisse in kindgerechter Weise informieren und ihnen dabei helfen, die Nachrichten einzuordnen.

Erdbeben, Kriege, Katastrophen: Krisen-Nachrichten machen Kindern Angst. Die Medien stehen in der Verantwortung. Sie müssen Mädchen und Jungen über die Ereignisse in kindgerechter Weise informieren und ihnen dabei helfen, die Nachrichten einzuordnen. Bei der BLITZ-KinderMedienKonferenz am Dienstag, 19. Juli 2011, werden beim Bayerischen Rundfunk in München Qualitätsstandards diskutiert und praxistaugliche Leitlinien entwickelt.

Der Kongress steht unter dem Motto "Tsunami und Super-GAU. Für Kinder berichten: Konzepte aus Forschung und Praxis". Veranstalter ist die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit dem Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). Diskutiert wird, wie Kindermedien qualifiziert berichten können. Während der Blitz-KinderMedienKonferenz können sich internationale Wissenschaftler und Journalisten aus Print, Internet, TV, Radio und Fernsehen darüber austauschen. Experten berichten von ihren Erfahrungen und stellen ihre erfolgreichen Konzepte vor.

Zum ersten Mal wird die internationale Studie "Wie Kinder die Ereignisse in Japan wahrnehmen" vorgestellt. Mehr als 300 Kinder in Deutschland, 180 in den USA, 160 in Brasilien und aus vielen anderen Ländern, berichten in qualitativen Einzelinterviews, wie sie Tsunami und Super-GAU in Japan in den Medien erlebt haben. "Kinder bekommen die medialen Ereignisse mit und sie machen sich Gedanken und Sorgen. Ihnen fehlen aber oft die grundlegendsten Informationen zu diesen Ereignissen und deshalb sind sie leicht zu verunsichern. Daher ist es wichtig, ihnen diese Informationen auf angemessene Weise zur Verfügung zu stellen", so Dr. Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI).

Thomas Krüger, Präsident der bpb, ist überzeugt: "Bei der Katastrophenberichterstattung muss es uns darum gehen, auch die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu stärken und ihnen die Mittel an die Hand zu geben, die Geschehnisse der Welt zu verstehen und richtig einzuordnen."

Die bpb wird auf der Internetseite »www.jugenddrehscheibe.de« in einem Live-Blog sowie über Facebook und über Twitter unter »Twitter.com#KMK2011« ausführlich berichten.

Akkreditierung für Journalisten ist bis Dienstag, 19. Juli, unter presse@bpb.de möglich.


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    Daniel Kraft
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