Neonazis 2.0 – Wie Rechtsextreme im Internet Jugendliche ködern
jugendschutz.net, die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Online-Beratung gegen Rechtsextremismus berichten über aktuelle Trends rechtsextremer Internetnutzung
12.7.2011
Neonazis versuchen zunehmend, Jugendliche über Kampagnen im Web-2.0 zu beeinflussen, zu mobilisieren und für rechtsextreme Themen und Events zu interessieren.
Die rasante Entwicklung von Sozialen Netzwerken, Videoplattformen und Blogs hat auch die rechtsextreme Angebotsstruktur im Internet verändert. Neonazis versuchen zunehmend, Jugendliche über Kampagnen im Web-2.0 zu beeinflussen, zu mobilisieren und für rechtsextreme Themen und Events zu interessieren. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der aktuelle Bericht Rechtsextremismus online von jugendschutz.net, der am 21. Juli 2011 in Berlin präsentiert wird.
Die Beobachtungen der länderübergreifenden Stelle für Jugendschutz im Internet werden ergänzt durch Erfahrungen der Online-Beratung des Vereins "Gegen Vergessen – Für Demokratie", die aus ihrer Beratungspraxis berichtet.
Zur Pressekonferenz am
Donnerstag, 21. Juli um 11 Uhr
in den Räumen der
Vertretung des Landes Hessen beim Bund
In den Ministergärten 5
10117 Berlin
laden wir Sie herzlich ein.
Es referieren:
- Thomas Krüger, Präsident der bpb
- Stefan Glaser, Leiter des Bereichs Rechtsextremismus von jugendschutz.net
- Martin Ziegenhagen, Leiter der Online-Beratung gegen Rechtsextremismus
Wir bitten um eine formlose Anmeldung bis zum 19. Juli 2011 unter kh@jugendschutz.net
Auch wenn Sie nicht an der Konferenz teilnehmen können, lassen wir Ihnen die Pressematerialien selbstverständlich gerne zukommen.
jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministerien der Bundesländer als gemeinsame Stelle für den Jugendschutz im Internet eingerichtet. Seit 2000 beobachtet die Institution die Verbreitung rechtextremistischen Gedankenguts im Internet und entwickelt internationale Gegenstrategien; seit 2007 wird diese Arbeit durch die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt (www.jugendschutz.net).
Die ebenfalls von der bpb geförderte Online-Beratung gegen Rechtsextremismus des Vereins "Gegen Vergessen – Für Demokratie" besteht seit 2007 und berät Menschen, die von Rechtsextremismus in ihrem persönlichen Lebensumfeld betroffen sind. Weitere Informationen unter www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de.
Pressekontakt
jugendschutz.net
Kristina Hammann
Wallstr. 11
55122 Mainz
Tel +49 (0)6131 3285-317
Fax +49 (0)6131 3285-22
Mobil: +49 (0)1577 3354976
kh@jugendschutz.net
»www.jugendschutz.net«
»www.hass-im-netz.info«
Online-Beratung gegen Rechtsextremismus
Liane Czeremin
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
Tel +49 (0)30 263978-43
Fax +49 (0)30 263978-40
Mobil +49 (0)1525 4003530
czeremin@gegen-vergessen.de
»www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de«
»www.gegen-vergessen.de«
Pressekontakt/bpb
Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de
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