Pressekonferenz Wahl-O-Mat

Jüdisches Leben in Deutschland: Relaunch der Internetseite www.chotzen.de

Vollständige Überarbeitung der multimedialen Chronik der deutsch-jüdischen Familie Chotzen

16.5.2011
Die multimediale Chronik www.chotzen.de wurde überarbeitet und bietet eine eindrückliche Schilderung deutschjüdischen Lebens von 1914 bis heute und zeichnet sich durch eine erhöhte Nutzerfreundlichkeit aus.

Die multimediale Chronik »www.chotzen.de«, die anhand zahlreicher Audiodateien, Videos und Originaldokumente die Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Chotzen erzählt, ist vollständig überarbeitet und steht nun mit neuem Seitenkonzept online. Das Webangebot ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und des Deutschen Historischen Museums (DHM) mit Unterstützung der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz.

Die Erinnerung an den Holocaust ist heute einerseits Teil der allgemeinen Zeitgeschichte, andererseits lebt sie in Einzelschicksalen fort. Ein ganz besonderes Beispiel dafür ist die deutsch-jüdische Familie Chotzen aus Berlin-Wilmersdorf. Ihre bewegte Geschichte gehört zu den bestdokumentierten Verfolgungschroniken aus der Zeit des Nationalsozialismus. Seit 2005 können Interessierte auf der Internetseite »www.chotzen.de« den Lebensweg der Chotzens über mehrere Generationen und nahezu 100 Jahre hinweg am Computer nachverfolgen.

Nach der Überarbeitung bietet das Onlineangebot eine noch eindrücklichere Schilderung deutschjüdischen Lebens von 1914 bis heute und zeichnet sich vor allem durch eine erhöhte Nutzerfreundlichkeit aus. Persönliche Dokumente aus dem Nachlass der Chotzens sind anschaulich und übersichtlich aufgearbeitet. Parallel dazu gibt es eine Fülle an historischen Daten und Fakten zur politischen Entwicklung – ebenfalls umfangreich in Bild und Ton präsentiert. So zeigt »www.chotzen.de« exemplarisch die Höhen und Tiefen jüdischer Geschichte in Deutschland: Emanzipation und Integration, Verfolgung und Völkermord, aber auch Neubeginn und Neugründung ab 1945 und deutschjüdische Kultur im vereinten Deutschland.

Weitere Informationen zum Projekt und Bildmaterial erhalten Sie auf Anfrage bei:
Inga.Jochimsen@bpb.de

Pressekontakt


Deutsches Historisches Museum
Dr. Rudolf Trabold
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Tel +49 (0)30 20304-410
Fax +49 (0)30 20304-412
trabold@dhm.de
»www.dhm.de/news/presse.htm«

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    Daniel Kraft
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