Pressekonferenz Wahl-O-Mat

Erfolgreiche Bilanz zur Abschlussveranstaltung von "´68 – Brennpunkt Berlin"

Auf der Abschlussveranstaltung am 26. Mai diskutieren Norbert Lammert und Johano Strasser / Anschließend Party mit der Uschi-Nerke-Beatclub-Band / Über 20.000 Menschen besuchten die Ausstellung, Podien, Zeitzeugengespräche und Filmreihen im Amerika Haus

23.5.2008
Mit einer prominent besetzten Podiumsdiskussion beendet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb am Montag, 26. Mai, ihre Ausstellung und Veranstaltungsreihe "'68 – Brennpunkt Berlin" im Amerika Haus Berlin.

Mit einer prominent besetzten Podiumsdiskussion beendet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb am kommenden Montag, 26. Mai, ihre Ausstellung und Veranstaltungsreihe "'68 – Brennpunkt Berlin" im Amerika Haus. Um 19 Uhr eröffnet Thomas Krüger, Präsident der bpb, die Abschlussveranstaltung und zieht eine Bilanz des viermonatigen Veranstaltungszyklus. Anschließend diskutieren Norbert Lammert (Präsident des Deutschen Bundestages) und der Politologe Johano Strasser unter dem Titel "'68 – und was ist übrig geblieben?" die Folgen der Studentenbewegung. Moderiert wird das Gespräch von Spiegel-Journalist Michael Sontheimer.

Um 21.30 Uhr startet die Abschlussparty mit der Uschi-Nerke-Beatclub-Band und Special Guest Neil Landon (Ten Years After).

Zu Beginn des 40. Jahrestages der Studentenbewegung eröffnete die bpb am 1. Februar mit der Ausstellung "'68 – Brennpunkt Berlin" die Auseinandersetzung mit den Ereignissen jener Zeit. Entsprechend groß war das Interesse: Über 20.000 Menschen besuchten das Amerika Haus Berlin, das als historischer Ort die Atmosphäre der Zeit lebendig werden ließ. Originalobjekte, eine umfangreiche Werkschau des Fotografen Günter Zint und zahlreiche Ton- und Bilddokumente veranschaulichten die Protestkultur und Lebensentwürfe der 68er- Bewegung.

Starkes Besucherinteresse fand auch das umfangreiche Rahmenprogramm zur Ausstellung. Zwei 68er-Filmreihen und 21 Gesprächsveranstaltungen zu Themen wie "Befreiung der Frauen", "Die Ästhetik von '68" oder "1968: Europa im Aufbruch – wohin?" sorgten für lebhafte Debatten. "Es ging bei den Diskussionen um Fragen der historischen Einordnung der Studentenbewegung, etwa ihrem Verhältnis zur deutschen Nachkriegsgeschichte", so Thomas Krüger. "Dabei sind sich heute sowohl die ehemaligen Akteure wie Gegner der 68er-Bewegung weitgehend einig, dass von den Ereignissen eine notwendige neue Justierung der politischen Kultur ausging."

Um Anmeldung zur Diskussion unter presse@bpb.de wird gebeten.
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