Rudi Dutschke – Identifikationsfigur oder heroisierte Ikone der 68er?
Ulrich Chaussy, Gerd Langguth, Pedram Shahyar und Nele Hirsch diskutieren über Rudi Dutschke und die politische Bedeutung seines Wirkens für die Gegenwart
10.4.2008
Ulrich Chaussy, Gerd Langguth, Pedram Shahyar und Nele Hirsch diskutieren am 11.04.2008 über Rudi Dutschke und die politische Bedeutung seines Wirkens für die Gegenwart im Amerika Haus in Berlin.
Rudi Dutschke war eine zentrale Figur der 68er-Studentenrevolte. Bis heute werden seine Rolle in der Bewegung und seine Aussagen kontrovers diskutiert. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt zur Diskussion "Rudi Dutschke – Identifikationsfigur oder heroisierte Ikone?" am 11. April 2008 – genau 40 Jahre nach dem Attentat auf Dutschke – um 19:30 Uhr im Amerika Haus Berlin ein.
Als einer der bekanntesten Akteure der Außerparlamentarischen Opposition polarisierte Rudi Dutschke Ende der sechziger Jahre die Öffentlichkeit. Er wurde zur Symbolfigur des studentischen Aufbruchs und zum prominenten Sprachrohr der Bewegung in den Medien. Wegen seines unangepassten Umgangs mit den Institutionen und seiner provokanten Forderungen war Dutschke jedoch zugleich intensiven Angriffen der Presse und der bundesdeutschen Öffentlichkeit ausgesetzt.
Über die Bedeutung Rudi Dutschkes für heutige junge politische Akteure diskutieren:
- Ulrich Chaussy, Journalist und Autor
- Nele Hirsch, Studentin und Abgeordnete der Linkspartei
- Prof. Gerd Langguth, Politikwissenschaftler und Autor
- Pedram Shahyar, Bundeskoordinator Attac.
Termin
Freitag, 11. April 2008
19:00
Ort
Amerika Haus
Hardenbergstraße 22-24
10623 Berlin
Weitere Termine und Veranstaltungen zum Thema 1968 finden Sie unter »www.bpb.de/1968«.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Die Ausstellung "'68 – Brennpunkt Berlin" ist vom 31. Januar bis 31. Mai 2008 im Amerika Haus Berlin, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin zu sehen. Täglich geöffnet von 10:00 bis 20:00 Uhr. Führungen für Schülergruppen sind auf Anfrage möglich.
Kostenfreie Fotomotive zur Ausstellung können bei der Pressestelle der bpb angefordert werden: presse@bpb.de
Presseeinladung als
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