Wahl-O-Mat für Hamburg online
Hamburger Spitzenpolitiker testeten die interaktive Orientierungshilfe für Wählerinnen und Wähler
1.2.2008
Seit heute Mittag 12:00 Uhr ist der Wahl-O-Mat Hamburg 2008 online. Ab sofort finden Wählerinnen und Wähler unterwahl-o-mat.de eine Orientierungshilfe zur Wahl.
Seit 12.00 Uhr ist der Wahl-O-Mat Hamburg 2008 online und kann unter »wahl-o-mat.de« gespielt werden. Das speziell auf die Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 zugeschnittene Internetangebot wurde heute Vormittag von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Landesjugendring Hamburg e.V. im Rathaus vorgestellt.
Spitzenpolitiker der Landesparteien und Hamburger Jugendliche, die die Thesen für den Wahl-O-Mat Hamburg entwickelt haben, starteten den Wahl-O-Mat gemeinsam und testeten ihn dabei als Erste. Mit dabei waren: Bernd Reinert (Vorsitzender CDU-Bürgerschaftsfraktion), Michael Neumann (Vorsitzender SPD-Bürgerschaftsfraktion), Christa Goetsch (Vorsitzende GAL-Bürgerschaftsfraktion), Kersten Artus (Bürgerschaftskandidatin DIE LINKE) und Hinnerk Fock (Bürgerschaftskandidat FDP).
"Der erste Hamburger Wahl-O-Mat soll die Wählerinnen und Wähler spielerisch motivieren, sich mit der Wahl und konkreten Wahlthemen auseinanderzusetzen", erklärte die Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, Dr. Sabine Bamberger-Stemmann. "Der Wahl-O-Mat ist ein von Jugendlichen für Jugendliche entwickeltes Angebot. Er spiegelt die Sicht der Jugendlichen auf die Landespolitik wieder. Wir hoffen, dass er besonders junge Menschen zu Diskussionen über die strittigen Politikthemen in Hamburg anregt", so Gregor Best, Vorsitzender des Landesjugendringes Hamburg. Sebastian Deterding, Projektverantwortlicher für den Wahl-O-Mat bei der bpb, ergänzte: "Unsere Online-Umfragen zeigen, dass Jugendliche und junge Wähler den Wahl-O-Mat sehr gerne annehmen, aber auch, dass gut die Hälfte der Wahl-O-Mat-Nutzer über 30 ist. Es freut uns, wenn so auch in Hamburg Erwachsene vom Engagement Jugendlicher profitieren können."
Vor Ort wird der Wahl-O-Mat Hamburg 2008 von zahlreichen Aktionen begleitet, die vom Jugendinformationszentrum JIZ, der Landeszentrale für politische Bildung und dem Landesjugendring Hamburg e.V. ausgerichtet werden. Er wird unterstützt vom Jugendinformationszentrum Hamburg und von kandidatenwatch.de. Medienpartner sind das ZDF, Spiegel ONLINE, FAZ.net, taz, POLIXEA Portal, die Hamburger Morgenpost und BILD.de.
Der Wahl-O-Mat zählt zu den erfolgreichsten Internetangeboten zu Wahlen in Deutschland. Allein bei der Bundestagswahl 2005 wurde er über 5,1 Millionen mal genutzt. Das interaktive Wahltool soll vor allem junge Menschen zur Teilnahme an der Wahl motivieren. Der Wahl-O-Mat stellt insgesamt 30 politische Thesen zur Abstimmung. Indem der Nutzer mit "stimme zu", "neutral", "stimme nicht zu" oder "weiß nicht" abstimmt, erfährt er, welche Partei seinen Positionen am nächsten steht.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter:
»www.wahl-o-mat.de«
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