Pressekonferenz Wahl-O-Mat

13.6.2007

Kongress zu Pressefreiheit und Demokratie im Hambacher Schloss

Journalisten, Politiker und Medienexperten diskutieren Entwicklungen und Gefahren für die Pressefreiheit

"Die Pressefreiheit ist in Gefahr, nicht nur in autokratischen Regimen, sondern auch in hoch entwickelten Demokratien wie Deutschland." Über 150 Teilnehmer hörten auf dem Hambacher Schloss dieses Statement des DJV-Bundesvorsitzenden Michael Konken, mit dem der Kongress zu Pressefreiheit und Demokratie eröffnet wurde.

"Die Pressefreiheit ist in Gefahr, nicht nur in autokratischen Regimen, sondern auch in hoch entwickelten Demokratien wie Deutschland." Über 150 Teilnehmer aus Journalismus, Politik und Medienwissenschaften hörten am heutigen Mittwochmittag auf dem Hambacher Schloss dieses Statement des DJV-Bundesvorsitzenden Michael Konken, mit dem der gemeinsame Kongress der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und des Deutschen Journalisten-Verbandes zu Pressefreiheit und Demokratie eröffnet wurde. Der Hambacher Kongress werde die Gefahren analysieren und geeignete Gegenstrategien aufzeigen, bekräftigte Dr. Bernd Hübinger, der den Kongress für die bpb eröffnete: "Pressefreiheit und Demokratie sind untrennbar miteinander verbunden."

Aidan White, Generalsekretär der Internationalen Journalisten-Föderation, wird zu Beginn des Kongresses einen Überblick über die Freiheit der Medien in Europa geben. Christina Holtz-Bacha, Kommunikationswissenschaftlerin der Universität Erlangen, setzt sich dann in einem Referat mit den Schwierigkeiten auseinander, die Freiheit der Medien zu messen. Am Nachmittag diskutieren Journalisten und Medienrechtler das Thema "Pressefreiheit in Gefahr - Gesetze, Repressionen, Gerichtsurteile und die Macht des Geldes." In einer zweiten Diskussionsrunde werden Abwehr und Gegenstrategien erörtert. Der Karlsruher Rechtswissenschaftler Thomas Dreier beleuchtet zum Schluss des ersten Kongresstages das Spannungsfeld von Persönlichkeitsrechten und Pressefreiheit.

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, betonte in seinem Beitrag: "175 Jahre nach der Hambacher Erklärung zur Pressefreiheit wird dieser Kongress deutlich machen, dass wir uns auch in Deutschland nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen dürfen!"

Der zweitägige Hambacher Kongress wird am morgigen Donnerstag fortgesetzt.

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Pressearbeit
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-284
Fax: +49 228 99515-293
E-Mail: presse@bpb.de


bpb:magazin 2/2019
bpb:magazin

bpb:magazin 2/2019

Der EC 173 fährt durch vier Länder der Europäischen Union - von Hamburg bis Budapest. Wie tickt Europa auf dieser Strecke, einer Reise vom Westen in den Osten, aber auch vom Norden in den Süden? Was wir auf der Strecke erlebt haben und viele weitere Geschichten finden Sie im neuen bpb:magazin. Eine Übersicht aktueller Angebote finden Sie am Ende des Heftes.

Mehr lesen

Hier können Sie sich für das Abonnement unserer Presseinformationen anmelden oder Ihre Daten ändern.

Mehr lesen

Pressekontakt

Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de


Mehr lesen

Teaserbild Wahl-O-Mat neutral
Pressebereich

Wahl-O-Mat

Sie benötigen ein Bild zur Illustration Ihres Presseartikels, wollen auf Ihrer Internetseite für den Wahl-O-Mat werben oder alle Pressemitteilungen zum Wahl-O-Mat nachlesen? Hier finden Sie Pressematerialien zum Wahl-O-Mat.

Mehr lesen

Die bpb in Social Media