Afrodeutsch – Fremd im eigenen Land
Musik und Diskussionen gegen Rassismus und Gewalt an Hamburger Schulen mit den afrodeutschen Musikerinnen Ayo, Mamadee, Meli und Onejiru
8.4.2003
Vier afrodeutsche Künstlerinnen diskutieren mit Schülerinnen und Schülern der 8. bis 10. Klassen über Rassismus und Gewalt. Im Zentrum stehen die Erfahrungen der Musikerinnen, die einen deutschen Pass besitzen, aber auf Grund ihrer Hautfarbe als Ausländerinnen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft wahrgenommen werden.
Einladung zur Pressekonferenz
am 9. April 2003, 11.45 Uhr
Gesamtschule Max-Brauer
Daimlerstr. 40, 22763 Hamburg
Konferenzraum 1. Stock.
Mit Unterstützung der Hamburger Landeszentrale sowie der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet Rock-Links vom 9. bis 11. April mit den afrodeutschen Musikerinnen Ayo, Mamadee, Meli und Onejiru an Hamburger Schulen das Projekt "Afrodeutsch - Fremd im eigenen Land" gegen Rassismus und Gewalt. Die ehemals am Projekt "Sisters Keepers" beteiligten Künstlerinnen haben sich durch ihre Single "Liebe und Verstand" einen Namen gemacht. Außerdem waren sie mit dem Song "Sister" auf dem "Brothers Keepers" Album "Lightkultur" vertreten.
Die vier Künstlerinnen diskutieren mit Schülerinnen und Schülern der 8. bis 10. Klassen in der Gesamtschule Max-Brauer (9.4.), der Gesamtschule Eppendorf (10.4.) und in der Gesamtschule Stellingen (11.4.) über Rassismus und Gewalt. Im Zentrum stehen die Erfahrungen der vier afrodeutschen Künstlerinnen, die einen deutschen Pass besitzen, aber auf Grund ihrer Hautfarbe als Ausländerinnen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft wahrgenommen werden. Eine Rolle bei den Diskussionen werden auch frauenspezifische Themen spielen wie die Akzeptanz und Repräsentanz von Künstlerinnen auf dem deutschen Musikmarkt.
Mit einem öffentlichen Konzert am Freitagabend in der Gesamtschule Stellingen (Brehmweg 60, 22527 Hamburg) werden die drei Projekttage beendet (Einlass 19 Uhr).
Auf der Pressekonferenz stehen die vier Künstlerinnen sowie Vertreter und Vertreterinnen der beteiligten Schulen, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Landeszentrale für politische Bildung sowie vom Veranstalter Rock-Links für Fragen zur Verfügung.
Wichtiger Hinweis:
Während der Diskussionen besteht die Möglichkeit in den Klassen anwesend zu sein. Film-, Foto- und Tonaufnahmen können in den ersten 10 Minuten erfolgen. Bitte melden Sie sich an, wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen. In der etwa halbstündigen Pause zwischen den Diskussionsblöcken können alle Beteiligte interviewt werden. Infomaterial finden Sie unter »rock-links.de«.
Pressekontakt Rock-Links
Dirk Seifert
Tel +49 (0) 175-56 09 762
E-Mail: info@rock-links.de
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