Polen im Fokus auf dem "12. FilmFestival Cottbus"
1.1.1970
Auf dem diesjährigen FilmFestival Cottbus unterstützt die bpb die Sektion "Polnisches Kino der Gegenwart". Mit einer umfangreichen Werkschau werden Filme in den Vordergrund gerückt, die das deutsch-polnische Verhältnis thematisieren. Zum Programm gehören dabei sowohl Produktionen aus der Off-Szene sowie Blockbuster-Filme.
Bundeszentrale für politische Bildung fördert die Sektion "Polnisches Kino der Gegenwart" des diesjährigen FilmFestivals Cottbus vom 30. Oktober bis 3. November 2002.
Obwohl Polen als Beitrittskandidat beste Aussichten besitzt, neues Mitglied der Europäischen Union zu werden, ist das Land mit seiner Kultur und seinen Einwohnern und Einwohnerinnen in den meisten europäischen Nachbarländern noch weitgehend unbekannt.
Da die EU-Osterweiterung und die Stärkung einer neuen europäischen Identität zu den Schwerpunkten der Arbeit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb im Jahr 2002 gehören, unterstützt sie beim diesjährigen FilmFestival Cottbus den Fokus "Polnisches Kino der Gegenwart". Mit der umfangreichen Werkschau rückt die bpb Filme in den Vordergrund, die das deutsch-polnische Verhältnis thematisieren. Zum Programm gehören dabei sowohl Produktionen aus der Off-Szene sowie Blockbuster-Filme. Auch Fernsehproduktionen, Videoclips und einige Arbeiten der beiden führenden Filmhochschulen in Lodz und Katowice werden in Cottbus gezeigt.
Das Filmfestival bietet in Zusammenarbeit mit der bpb ein umfangreiches Rahmenprogramm an: Podi-umsdiskussionen bieten dem Publikum die Möglichkeit, gemeinsam mit Filmemachern/innen, Filmexperten/innen und Politikern/innen über die Chancen und Herausforderungen des bevorstehenden EU-Beitritt Polens zu sprechen. Die Filmreihe "SpiegelBilder" stellt das Bild der Polen in deutschen Filmen vor sowie das der Deutschen in polnischen Produktionen. Reizvoll ist auch die Reihe "Border-Crossing", die es deutschen Festivalbesuchern erlaubt, per Shuttle-Bus zu Filmvorführungen ins polnische Gubin zu fahren und somit das authentische Erlebnis des Grenzübertritts zu erfahren.
Außer dem von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützten Schwerpunkt zeigt das Festival in den Sektionen Spielfilm, Kurzspielfilm, Nationale Hits, Specials, Spektrum und Kinderfilm mehr als 100 Filme aus über 20 Ländern.
Pressekontakt bpb:
Bundeszentrale für politische Bildung
Swantje Schütz
Berliner Freiheit 7
53111 Bonn
Tel +49 228 99515-284
Fax +49 228 99515-293
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