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Pressetext (01.12.2003)

40 Jahre Israel-Studienreisen der bpb


Festveranstaltung mit Podiumsdiskussion, Musik und Führungen im Jüdischen Museum Berlin am 5. und 6. Dezember 2003

"Tangotanzen im Raumanzug" - so beschreibt der junge israelische Schriftsteller Etgar Keret seine Begegnungen mit Teilnehmenden an den Israel-Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Wie er dieses "Tangotanzen" im deutsch-israelischen Verhältnis erlebt, wird Keret, der Star der jungen israelischen Literaturszene, in einer Rede zum Auftakt der Festveranstaltung aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der bpb-Studienreisen nach Israel am 5. Dezember im Jüdischen Museum in Berlin erläutern.

Als die bpb 1963, zwei Jahre vor Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland, erstmals eine Israel-Studienreise für Repräsentanten aus politischen und gesellschaftlichen Organisationen durchführte, war der Erfolg des Projekts keineswegs sicher. Während damals, 18 Jahre nach dem Ende der Shoah, Abwehr und Skepsis auf beiden Seiten zu überwinden waren, begegnen sich heute die jungen Generationen beider Länder ohne Berührungsängste und voller Neugier aufeinander.

Mit über 6.000 Teilnehmenden in mehr als 200 Studienreisen kann die bpb nach nunmehr 40 Jahren eine überaus erfolgreiche Bilanz ihres Israel-Studienreiseprojekts ziehen. Die Reisen sind in Deutschland wie in Israel längst ein unverzichtbarer und anerkannter Teil des deutsch-israelischen Netzwerks. Selbst mancher spätere Israel-Korrespondent bundesdeutscher Medien konnte seine ersten Erfahrungen mit dem Land auf einer Studienreise der bpb machen.

Ausgewählte Zielgruppen wie Journalisten oder Pädagogen lernen auf den Reisen stets eine ganze Bandbreite sehr kontroverser gesellschaftlicher und politischer Positionen kennen. Zu bestimmten Themen wie Kultur, Religion oder Wasser werden ebenfalls Reisen organisiert. Wer eine solche Reise mitgemacht hat, wird keine einfachen Antworten mehr auf die Entwicklungen in der israelischen Gesellschaft oder den israelisch-palästinensischen Konflikt finden.

Das Programm entnehmen Sie bitte der pdf-Datei. Da uns ein begrenztes Kontingent für berichterstattende Journalistinnen und Journalisten zur Verfügung steht, bitten wir Sie, sich unter Angabe Ihrer Kontaktadresse bei der bpb-Pressestelle, schuetz@bpb.de anzumelden und lassen Sie uns bitte auch wissen, ob Sie an beiden Tagen teilnehmen möchten. Wegen der Sicherheitskontrolle sollten Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Jüdischen Museum sein. Vielen Dank.

Pressekontakt
Bundeszentrale für politische Bildung
Swantje Schütz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-284
Fax: +49 228 99515-293
schuetz@bpb.de
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