Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (B 36/2001)

"Spätkapitalismus" oder "Wissensgesellschaft"?


Uwe H. Bittlingmayer
Inhalt

Einleitung

I. Wissensgesellschaft - Charakteristika einer Debatte

II. Individuelle Teilnahmevoraussetzungen für Wissensgesellschaften

III. Soziale Polarisierung durch Wissen

IV. Kultur als enthierarchisierte Sphäre der Wissensgesellschaft?

V. "Spätkapitalismus" oder "Wissensgesellschaft"? - Ein Ausblick

Einleitung
Debatten und Kontroversen um Zeitdiagnosen und Gesellschaftsbegriffe sind so alt wie die Soziologie selbst. Das Label Wissensgesellschaft steht für die gegenwärtig populärste Zeitdiagnose. Damit soll erstens eine unumkehrbare Entwicklung in Richtung eines "dritte(n) gewaltige(n) Paradigmenwechsel(s) in der Geschichte der Menschheit" [1] bezeichnet werden; zweitens soll sich dieser auf verschie-dene Sphären der Gegenwartsgesellschaft - Ökonomie, Politik, Bildungsinstitutionen und Kultur - gleichzeitig beziehen. Unter dem Etikett Wissensgesellschaft werden zugleich Diskurse fortgeführt und Argumente vorgetragen, die in den Debatten um die Globalisierung oder das Ende des Nationalstaats auftauchten, mithin als Strukturmerkmale spätkapitalistischer Gesellschaften diskutiert wurden.

  • PDF-Version: 97 KB


  • Zur Person
    Uwe H. Bittlingmayer
    M.A., geb. 1970; Studium der Soziologie; wissenschaftlicher Mitarbeiter.

    Anschrift: Universität Münster, Institut für Soziologie, Scharnhorststr. 121, 48149 Münster.
    E-Mail: bittlin@uni-muenster.de

    Veröffentlichungen u. a.: (zus. mit Klaus Kraemer) Soziale Polarisierung durch Wissen. Zum Wandel der Arbeitsmarktchancen in der "Wissensgesellschaft", in: Peter A. Berger/Dirk Konietzka (Hrsg.), Die Erwerbsgesellschaft. Neue Ungleichheiten und Unsicherheiten, Opladen 2001.

    Zwei zentrale Implikationen sollen im Vordergrund stehen: Erstens die These, der zufolge Wissensgesellschaften sich durch eine bereits durchgesetzte Leistungsgerechtigkeit - insbesondere im Bildungssystem - sowie durch gesamtgesellschaftlich gestiegene Handlungsoptionen auszeichneten; zweitens die Behauptung, dass diese mittelfristig zu einer Nivellierung sozialer Ungleichheit führten, weil Wissen durch alle Schichten diffundiere und die sozialen Akteure über Konzepte wie "lebenslanges", "lebensbegleitendes" oder "selbstgesteuertes Lernen" Methoden zur individuellen Nutzung des gesellschaftlichen Optionszuwachses an die Hand bekämen. [2]
    Themen | Wissen | Veranstaltungen |
    Publikationen | Lernen |
    Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
    Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
    09. Februar 2012
    Druck-Version
    Artikel versenden
    Inhalt
    Bild vergrößern
    Wissensgesellschaft
    Editorial
    Digitale Unterwanderungen: Der Wandel im Innern des Wissens
    Moderne Wissensgesellschaften
    "Spätkapitalismus" oder "Wissensgesellschaft"?
    Das Zeitalter des permanent unfertigen Menschen: Lebenslanges Lernen nonstop?
    Bildung - kein Megathema
    Lexikonsuche
    Suchwort:
    Lexika: