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Bilder und Sinnstruktur des Antiziganismus


25.5.2011
Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und tief verwurzeltes Ressentiment. Es werden verschiedene Ebenen dieser Vorurteilsstruktur, die Stereotype, die Sinnstruktur und die sozialen Hintergründe dargestellt und analysiert.

Einleitung



Antiziganismus muss gegenwärtig als Spezialbegriff gelten, der nur von einer kleinen Gruppe wissenschaftlich und politisch Interessierter verwendet wird. Für die breite Mehrheit der deutschsprachigen Bevölkerung kann davon ausgegangen werden, dass ihr der Begriff noch gänzlich unbekannt ist.

Damit einher geht ein weitgehendes Desinteresse an dem Phänomen, das mit dem Begriff bezeichnet wird: Die Stigmatisierung, Diskriminierung und Verfolgung von Menschen als "Zigeuner" ist kein Thema, das für Schlagzeilen sorgt; eine Beschäftigung in den Bereichen Bildung, Politik und Wissenschaft muss immer noch als randständig gelten. Dabei ist der Hass auf Menschen, die als "Zigeuner" stigmatisiert werden, sehr weit verbreitet und tief ins kulturelle Gedächtnis[1] der europäischen Gesellschaften eingeschrieben.


Fußnoten

1.
Vgl. Jan Assmann, Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 1992.

 
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