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Ende des Atomzeitalters

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46-47/2011)

Ende des Atomzeitalters?

Im Jahr 2022 soll das letzte deutsche Kernkraftwerk vom Netz gehen. Die Entscheidung zum Atomaustieg fußt auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens, bringt jedoch auch große Herausforderungen mit sich.

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Als Folge des Reaktorunglücks im japanischen Fukushima beschloss die Bundesregierung im Sommer 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie. 2022 soll das letzte deutsche Kernkraftwerk vom Netz gehen. Die Entscheidung fußt auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens, und sie stellt einen Sieg dar für die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich seit Ende der 1960er Jahre gegen Atomkraft engagiert haben. Doch ist das "Atomzeitalter" damit wirklich beendet?

Andere EU-Länder, darunter direkte Nachbarn wie Frankreich oder Polen, sind weit davon entfernt, dem deutschen Beispiel zu folgen. Und Deutschland wird möglicherweise selbst eine Zeit lang auf Stromimporte aus ausländischen Kernkraftwerken angewiesen sein. Zugleich stellen sich weitere Fragen hinsichtlich der "Energiewende". Den vormals in Kernkraftwerken erzeugten Strom gilt es aus anderen Quellen zu ersetzen, ohne dabei den Klimaschutz und die notwendige Reduzierung der Treibhausgasemissionen aus dem Blick zu verlieren.



Seiten: 56, Erscheinungsdatum: 14.11.2011, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7146

 

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