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Informationen zur politischen Bildung (Heft 290)
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Anfänge des modernen Fußballs |

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Franz-Josef Brüggemeier
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| Aussagen zu den Anfängen des Fußballs bewegen sich auf schwierigem Terrain. Varianten finden sich in vielen Kulturen, sei es bei den Azteken, in Japan und Südostasien, in China und gleich mehrfach in Europa. Vor allem in Italien und England sind vergleichbare Ballspiele bereits im Mittelalter nachweisbar. Im Unterschied zu ihnen kennt der moderne Fußball klare Vorschriften. Die Größe des Spielfeldes, die Spieldauer und die Zahl der Spieler sind festgelegt; alle müssen sich an verbindliche Regeln halten und die Entscheidungen des Schiedsrichters akzeptieren. Auf den ersten Blick erscheinen diese Vorschriften wie ein Korsett, das unnötige Zwänge schafft und dem freien Spiel keinen Raum lässt. Tatsächlich jedoch haben erst diese vermeintlichen Zwänge eine Mischung von Individualität, Mannschaftsgeist und freier Entfaltung der Beteiligten ermöglicht, die den modernen Fußball kennzeichnet. Bei seinen europäischen Vorläufern dagegen handelte es sich um raue Varianten, an denen nahezu beliebig viele Personen teilnehmen konnten, die auf nicht näher markierten Flächen - teilweise handelte es sich um ganze Stadtteile oder Dörfer - um einen Ball kämpften, sich allenfalls an elementare Regeln hielten und oft recht gewaltsam aufeinander losgingen. An einzelnen Orten, wie beispielsweise Florenz, leben diese Formen fort, mittlerweile aber weitgehend zur Unterhaltung von Touristen. |
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10. Februar 2012
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Schriftenreihe (Bd. 519) |
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Fußball unterm Hakenkreuz
Der Historiker Nils Havemann beschreibt in seiner Darstellung, mit welchen Mitteln es den Nationalsozialisten gelang, den vordergründig "unpolitischen" Volkssport Fußball zur Stabilisierung ihres Systems zu missbrauchen. |
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