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Informationen zur politischen Bildung (Heft 287)
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Umweltpolitische Herausforderungen |

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Steffen Bauer
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Neben der Bekämpfung von Hunger und Armut zählt das Bemühen um die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit auch im 21. Jahrhundert zu den größten politischen Herausforderungen. Eine Vielzahl lokaler, regionaler und globaler Umweltprobleme trägt in weiten Teilen der Erde zur Verschärfung von Hunger, Armut und Elend bei. Einem knappen Fünftel der Bevölkerung weltweit fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser und mehr als einem Drittel mangelt es an sanitären Einrichtungen. 1,2 Milliarden Menschen müssen von weniger als einem US-Dollar täglich leben.
Umgekehrt nötigen Verelendung, Hunger und Armut die Menschen vielerorts zu ökologisch nachteiligen Verhaltensweisen und tragen somit ihrerseits zur Verschärfung der weltweiten Umweltprobleme bei. Dies geschieht zum Beispiel, wenn Urwälder gerodet werden, um Ackerfläche und Brennholz zu gewinnen. Um diesem Dilemma sinnvoll begegnen zu können, haben sich die Regierungen der Welt auf das Leitbild der so genannten nachhaltigen Entwicklung verständigt. |
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10. Februar 2012
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