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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 52/2003)

Wahlsystem und Wahlrecht



Seiten 40
Erscheinungsdatum 22.12.2003
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 7352
Bereitstellungs-
pauschale
 
0,00 EUR
Verfügbarkeit vergriffen

Inhalt
  • PDF-Version: 523 KB

    Wahlen stellen die unmittelbarste Form politischer Partizipation des Bürgers in der parlamentarischen Demokratie dar. Sie dienen der Ermittlung des Volkswillens, der sich im Parlament anhand von Mandaten manifestiert. Demokratischen Wahlen sind Gemeinsamkeiten eigen: das allgemeine Wahlrecht, die Gleichwertigkeit jeder Stimme, die direkte und geheime Stimmabgabe sowie der offene Wettbewerb der politischen Parteien. Insbesondere in den fünfziger und sechziger Jahren hatte es immer wieder Forderungen nach einer Reform des Wahlrechts gegeben. Sie waren von der Sorge um die Stabilität der Regierungen und die Möglichkeit demokratischer Regierungswechsel bestimmt. Diese Bedenken sind im Lauf der Zeit durch das Verhältniswahlrecht weitgehend ausgeräumt worden. Diskussionen über die Einführung eines Mehrheitswahlrechts, etwa in der Zeit der Großen Koalition, waren nach der Bildung der ersten sozialliberalen Bundesregierung schnell Geschichte. Jede Initiative, die sich heute für das Mehrheitswahlrecht ausspricht, hat mit dem heftigsten Widerspruch der Liberalen und der Grünen zu rechnen.

  • Inhalt
    Editorial (Ludwig Watzal)
    Reformvorschläge zur Änderung des Wahlrechts (Eckhard Jesse)
    Vollständig personalisierte Verhältniswahl (Volker von Prittwitz)
    Von Überhangmandaten und Gesetzeslücken (Joachim Behnke)
    Das Wahlverhalten eingebürgerter Personen in Deutschland (Andreas M. Wüst)

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    09. Februar 2012
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