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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 01-02/2003)

Die Methode der offenen Koordinierung:Zukunft europäischer Politikgestaltung oder schleichende Zentralisierung?


Michael W. Bauer / Ralf Knöll
Inhalt

Einleitung

I. Vom Weißbuch "Beschäftigung" zum Gipfel von Lissabon

II. MOK und ihre historische Wurzeln

III. MOK in der EU-Praxis

IV. MOK und die deutschen Länder

V. MOK und die Zukunft der EU

Einleitung
Seit einiger Zeit bedient sich die EU eines Instruments mittelbarer Politikabstimmung, bei dem auf Ratsebene Ziele formuliert werden, deren nationalstaatliche Erreichung dann durch ein zumeist indikatorengestütztes transnationales Monitoring gegenseitig überwacht wird.[1] Dieser im Wesentlichen jenseits klar definierter rechtlicher Grundlagen und damit außerhalb der Verträge laufende Prozess wird als Methode der offenen Koordinierung (MOK) bezeichnet.

Zur Person
Michael W. Bauer
Ph.D., geb. 1969; Studium der Sozialwissenschaften an den Universitäten Mannheim, Frankfurt/M., Wien und an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1997 - 2000 Europäisches Hochschulinstitut Florenz; seit Juli 2002 Referent für Grundsatzfragen in der Europaabteilung der Hessischen Staatskanzlei.
Anschrift: Hessische Staatskanzlei, Bierstadter Straße 2, 65189 Wiesbaden. E-Mail: m.bauer@stk.hessen.de

Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen der europäischen Integration.


Im Folgenden sollen Charakteristika sowie Anwendungsbereiche der MOK dargestellt werden. Ferner wird die Entstehung dieser Methode im Kontext der europäischen Arbeitsmarktpolitik der neunziger Jahre nachgezeichnet, wobei auch auf die weiter zurückliegenden historischen Wurzeln dieser Art des Politikmanagements verwiesen werden soll. Aus bundesdeutscher Sicht ist zudem von besonderer Brisanz, was die MOK für die Beteiligungsmöglichkeiten der Länder in EU-Angelegenheiten bedeutet und wie man dort auf diese neue Form supranationaler Politikgestaltung reagiert.

Zur Person
Ralf Knöll
Dr. jur., geb. 1968; 1988 - 1993 Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg; seit 2002 Referatsleiter Internationale Angelegenheiten, Mittel-/Osteuropa in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden.
Anschrift: Hessische Staatskanzlei, Bierstadter Straße 2, 65189 Wiesbaden. E-Mail: r.knoell@stk.hessen.de

Zahlreiche Veröffentlichungen zu Rechtsfragen der Europäischen Union.
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09. Februar 2012
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Inhalt
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EU-Erweiterungspolitik
Editorial
Der Kopenhagener Gipfel in realistischer Perspektive
Von Kopenhagen bis Kopenhagen: Eine erste Bilanz der EU-Erweiterungspolitik
Parlamentarisch, präsidentiell oder semi-präsidentiell?Der Verfassungskonvent ringt um die künftigeinstitutionelle Gestalt Europas
Differenzierte Integration: Übergangserscheinung oder Strukturmerkmal der künftigen Europäischen Union?
Die Methode der offenen Koordinierung:Zukunft europäischer Politikgestaltung oder schleichende Zentralisierung?
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