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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9-10/2009)
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Die BBC, das Internet und "Public Value" |

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Richard Collins
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Das Internet im Vereinigten Königreich verdankt seine Entwicklung dem starken, zumeist positiven Einfluss der British Broadcasting Corporation (BBC). Seit 1997 stellt sie ein breites Spektrum hochwertiger Inhalte online zur Verfügung und bietet so einen maßgeblichen Anreiz für die Nutzung des Netzes. Durch den frühzeitigen Einstieg und das andauernde Engagement gehört BBC Online bis heute zu den meistgenutzten Websites in Großbritannien. So nimmt die BBC für sich in Anspruch, "Europas meistbesuchte Webseite mit selbstgenerierten Inhalten" zu sein.
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Zur Person |
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Richard Collins Ph. D., geb. 1946; Professor für Media Studies an der Open University Milton Keynes; kommunikationspolitischer Berater des britischen Oberhauses;
The Open University, Sociology Department, Milton Keynes MK7 6AA, England/UK.
E-Mail: r.e.collins@open.ac.uk
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Neuerdings trägt die Online-Mediathek der BBC, der sogenannte "iPlayer", der Nutzern mit britischer IP-Adresse den Onlinezugriff auf BBC-Radio- und Fernsehsendungen der vergangenen sieben Tage ermöglicht, jährlich zu etwa sieben Prozent der Webseitenzugriffe in Großbritannien bei. Seit seinem Start Ende 2007 sind in weniger als elf Monaten 248 Millionen Mal Videos über den iPlayer aufgerufen worden. Mark Thompson, der Generaldirektor der BBC, hat im Juli 2008 vor dem britischen Unterhaus die Bedeutung des Internets für die BBC betont und darauf hingewiesen, dass es den herkömmlichen Rundfunk verdrängen könnte: "Rundfunkübertragungen sind kein besonders effizienter Übertragungsweg, um die richtigen Sendungen der entsprechenden Zielgruppe zugänglich zu machen (...). Der iPlayer wird es den Zuschauern deutlich erleichtern, die aktuellen Programme zu verfolgen". |
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09. Februar 2012
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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Auslandsmedien
Schneller als je zuvor lassen sich Nachrichten dank Internet und Satellitenfernsehen weltweit verbreiten. Längst nutzen auch totalitäre Staaten und Terroristen die neuen Verbreitungswege. Westliche Auslandssender wie BBC, Deutsche Welle und CNN verstärken daher ihre Präsenz. |
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