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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 35-36/2002)

Gewalt und Gegengewalt im "Heiligen Land"

Der Nahe Osten ist von einer friedlichen Lösung weiter denn je entfernt. Das Leben im "Heiligen Land" wird bestimmt von dem Kampf um Land und um politische Selbstbestimmung.

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  • Der Nahe Osten ist von einer friedlichen Lösung weiter denn je entfernt. Im "Heiligen Land" herrscht nicht Friede, sondern Gewalt. Der Friedensprozess ist endgültig gescheitert. Seit dem Ausbruch der Al-Aqsa-Intifada am 29. September 2000 bestimmen Gewalt und Gegengewalt das Leben sowohl der Israelis als auch der Palästinenser. Die Anschläge des 11. September 2001 in den USA haben sich auch auf den Nahostkonflikt verheerend ausgewirkt. Seitdem führen nicht nur die USA einen weltweiten "Krieg gegen den Terror", auch die israelische Regierung unter Ministerpräsident Ariel Sharon betrachtet den Konflikt in den Kategorien des "Terrorismus". Sharons Osama bin Laden ist Yassir Arafat - eine Sichtweise, die irreführender nicht sein könnte: Der Nahostkonflikt ist seit seiner Entstehung ein Konflikt um Land und um politische Selbstbestimmung.



    Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 02.09.2002, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7235

     

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