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26.5.2002 | Von:
Peter Döge

Geschlechterdemokratie als Männlichkeitskritik

Männerforschung, Männerpolitik und der "neue Mann"

Geschlechterdemokratie ist ein neuer strategischer Ansatz von Geschlechterpolitik. Sie fordert allgemein ein stärkeres Engagement von Männern bei der Ausgestaltung der Geschlechterverhältnisse.

Einleitung

Die Rolle des Mannes wurde in der Vergangenheit kaum hinterfragt. Neuerdings wird jedoch ihre Veränderung vor allem von der Frauenbewegung eingefordert. Geschlechterdemokratie als strategischer Ansatz von Geschlechterpolitik sieht sogar ein stärkeres Engagement von Männern bei einer egalitären Ausgestaltung der Geschlechterverhältnisse vor - ein Grund zu fragen, wie weit die "Männer-Bewegung" in der Bundesrepublik Deutschland ist, wo Blockaden einer weiteren Männerveränderung zu finden sind und was Geschlechterdemokratie aus Sicht der Männerforschung bedeuten kann.