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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 23-24/2009)

Europawahlen



Seiten 48
Erscheinungsdatum 02.06.2009
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 7923
Bereitstellungs-
pauschale
 
0,00 EUR

Inhalt
  • PDF-Version (3.100 KB)

    Vor 30 Jahren fand die erste Direktwahl zum Europäischen Parlament statt. Bis heute entscheiden die Mitgliedsländer über das Wahlsystem weitgehend selbst, weshalb es auch zu den siebten Europawahlen kein einheitliches Wahlsystem gibt. Der Kompetenzzuwachs des Europaparlaments konnte nicht verhindern, dass bei den vergangenen beiden Europapawahlen nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten abstimmte.

    Als einer der Gründe für die Wahlabstinenz wird immer wieder das "Demokratiedefizit" der EU genannt. Während einige deshalb für die Einführung von Volksabstimmungen auf EU-Ebene, andere für eine weitere Stärkung des Europaparlaments plädieren, begegnet die EU dem Vorwurf mit dem Vertrag von Lissabon. Nachdem Anfang Mai das tschechische Oberhaus diesem zugestimmt hat, liegt es an den Iren, den Reformvertrag – anders als im vergangenen Jahr – doch noch zu akzeptieren.

  • Inhalt
    Editorial (Manuel Halbauer)
    30 Jahre Europawahlen (Andreas M. Wüst / Markus Tausendpfund)
    Die Deutschen vor der Europawahl 2009 (Ulrike Hegewald / Lars Schmitt)
    Die europäische Integration als Elitenprojekt (Max Haller)
    Sinnhaftigkeit von Plebisziten in europäischen Fragen (Erich Röper)
    Das globale Image der Europäischen Union (Sonia Lucarelli / Lorenzo Fioramonti)
    Europäische Öffentlichkeit - Entwicklung transnationaler Medienkommunikation (Barbara Pfetsch / Annett Heft)
    Europäische Parteien im Wandel (Jürgen Mittag)

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