Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 51-52/2007)

Grundeinkommen als Sozialreform


Michael Opielka
Inhalt

Einleitung

Einkommenssicherung im Sozialstaat

Der Diskurs um ein Grundeinkommen

Ausblick

Einleitung
Die Sicherung eines menschenwürdigen Auskommens durch ein existenzsicherndes Einkommen gehört zu den vornehmsten Aufgaben der Sozialpolitik. Dabei hat sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts gezeigt, dass eine Entkopplung der marktgesteuerten Produktion von Gütern und Dienstleistungen von der staatlich gesteuerten Distribution von Sozialeinkommen sowie dem Zugang zu sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Diensten den Bedürfnissen und Werten der Bevölkerung wie den Funktionsanforderungen einer hoch arbeitsteiligen Gesellschaft entgegenkommt. Gosta Esping-Andersen bezeichnete diesen Prozess als "Dekommodifizierung".[1] Vor allem im Bereich der Sicherung des Existenzminimums wird diese relative Entkopplung von Arbeitsleistung und Einkommensanspruch immer wieder kontrovers diskutiert. Der Vorwurf des "Missbrauchs" von Sozialleistungen und das so genannte "Lohnabstandsgebot" der Sozialhilfe bzw. von Sozialtransfers allgemein spielen immer wieder eine große Rolle.

Zur Person
Michael Opielka
Dr. rer. soc., Dipl. Päd., geb. 1956; Professor für Sozialpolitik an der Fachhochschule Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena.
E-Mail: michael.opielka@fh-jena.de
Internet: www.sw.fh-jena.de/people/michael.opielka

Die Entgegensetzung von nationaler und betrieblicher "Arbeiterpolitik" (Sozialversicherungen) und kommunaler "Armenpolitik" (Fürsorge, Sozialhilfe), von fleißigem Arbeitnehmer und "unwürdigem" Armen prägte gerade die deutsche Sozialpolitik. Mit der "Agenda 2010" der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2003 und der seit 2005 wirksamen Zusammenlegung der bundesfinanzierten Arbeitslosenhilfe mit der kommunal finanzierten Sozialhilfe zu einem aus Bundesmitteln finanzierten "Arbeitslosengeld II" bzw. "Sozialgeld" ("Hartz IV") wurde die Grundeinkommenssicherung in Deutschland strukturell neu geordnet. Im Folgenden werden die Möglichkeiten eines garantierten, bedingungslosen Grundeinkommens insbesondere am Beispiel einer "Grundeinkommensversicherung" und eines "Solidarischen Bürgergeldes" diskutiert.

Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Grundeinkommen?
Editorial
Grundeinkommen als Sozialreform
Grundeinkommen und soziale Marktwirtschaft
Sozialversicherung und Grundeinkommen
Grundeinkommen und soziale Gerechtigkeit
Hartz IV: Reform der Reform?
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika: