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Der Versuch einer Berührung |

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Regie u. Buch: Nina Gladitz
Produktion: Nina Gladitz, Bundesrepublik Deutschland 1988
Format: 44 Min. - Video (VHS) - farbig
Stichworte: Jugend - Nationalsozialismus - Soziales Verhalten
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm
Inhalt: Vier Jugendliche aus Berlin, drei junge Männer, eine junge Frau, Pop-Fans, an Politik nicht sonderlich interessiert, begegnen einem Mann, der, dreimal so alt wie sie selbst, wegen seiner Begeisterung für Swingmusik jahrelang im Jugend-Konzentrationslager Moringen gesessen hat.
Nina Gladitz geht mit diesem Film in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus einmal einen anderen Weg: Sie dokumentiert die Reaktionen der Jugendlichen auf die Erzählungen des ehemaligen KZ-Häftlings. Dabei greift sie nicht auf alte Dokumentaraufnahmen zurück, sondern in aufgelockerter Atmosphäre versuchen die Jugendlichen, diese damalige Situation selbst zu erfahren. So läßt sich einer der Jugendlichen auf dem Schrottplatz eine Fußkette anlegen, um einige Schritte auf der Straße damit zu versuchen, eine Kohlsuppe wird nachgekocht usw.
Es entwickelt sich ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis. Die Jugendlichen berichten über ihr Lebensgefühl, reflektieren, differenzieren.
Nichts an dem Film war vorgegeben, außer den Erlebnissen des ehemaligen Häftlings. Ohne Vorabsprache legen die Jugendlichen auf dem Friedhof in Moringen - entgegen der Friedhofsordnung - einen selbstbeschrifteten Gedenkstein auf dem Rasenstück nieder, unter dem die im Jugend-Konzentrationslager umgekommenen Häftlinge bestattet wurden. |
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10. Februar 2012
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Kinofenster
Im Hollywood der 1920er-Jahre ist George Valentin ein gefeierter Stummfilmstar. Doch als der Tonfilm eingeführt wird, geht es mit seiner Karriere bergab. The Artist ist mit seinem Verzicht auf Sprache, Geräusche und Farbe ganz im Stil von Stummfilmklassikern gehalten. Der Film lässt damit die Erzählkunst des frühen Kinos wieder auferstehen. Außerdem: ein Arbeitsblatt für den Unterricht. |
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