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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2008)

Finanzmärkte als Entwicklungshemmnis


Peter Wahl
Inhalt

Einleitung

Finanzflüsse und Verteilung

Finanzkrisen

Offshorezentren

Freie Wechselkurse

Institutionelle Anleger und Shareholder-Orientierung

Derivate

Ausblick

Einleitung
Ein Paradies für Anleger: An der Johannesburger Börse betrug die Eigenkapitalrendite für international notierte Titel im Jahr 2005 43 Prozent. Lukrative Finanzmarktgeschäfte sind heute nicht länger auf die großen Finanzplätze in den Industrieländen beschränkt. Selbst Afrika partizipiert: "Das Interesse der Investoren an der 'new frontier' Subsahara Afrika wuchs 2006 bedeutend, wenn auch von einem sehr niedrigen Niveau aus."[1] Daher verwundert es nicht, wenn sich die privaten Kapitalflüsse in den Süden seit 2001 mehr als versechsfacht haben. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass es nach wie vor eine starke Konzentration auf die Emerging Markets (aufstrebende Märkte der Schwellenländer), und hier wiederum auf Asien gibt.

Zur Person
Peter Wahl
Geb. 1948; Leiter des Arbeitsbereichs Finanzmärkte von WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung, Eldenaer Straße 60, 10247 Berlin.
E-Mail: peter.wahl@weed-online.org

Den Zuflüssen von 1,1 Billionen US-Dollar (USD) stehen Abflüsse von 890 Mrd. USD gegenüber, sodass 2006 ein Nettokapitalfluss in die Entwicklungsländer von 220 Mrd. USD bleibt. Gegenüber 72,1 Mrd. USD im Jahr 2000 ist auch das immerhin noch eine Verdreifachung.
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10. Februar 2012
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Inhalt
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Internationale Finanzpolitik
Editorial
Stabilität des internationalen Finanzsystems
Der IWF auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit?
Weltweite Ansteckung: berechtigte Sorge oder grundlose Panik?
Leistungsbilanzdefizit der USA
Das chinesische Wechselkurssystem
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