Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2010)

Bedeutung und Wandel der Arabischen Friedensinitiative


Michaela Birk / Ahmed Badawi
Inhalt

Einleitung

Historischer Kontext der Initiative

Saudi-arabische Initiative

Polarisierung in der arabischen Welt

Position der Palästinenser

Israel und die Arabische Friedensinitiative

Was nun?

Einleitung
Die Arabische Friedensinitiative (im Original: Arab Peace Initiative, API) wurde von der Arabischen Liga im März 2002 verabschiedet. Die Initiative beinhaltet das Angebot, dass, sollte sich Israel auf die Grenzen von 1967 zurückziehen und einen unabhängigen palästinensischen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt anerkennen, die arabischen Staaten zur "Normalisierung" ihrer Beziehungen mit Israel bereit seien.

Zur Person
Michaela Birk
Dipl. Pol., geb. 1964; Geschäftsführerin, Transform e.V. - Zentrum für Konfliktanalyse, Politische Entwicklung und Weltgesellschaftsforschung, Immanuelkirchstr. 10, 10405 Berlin.
E-Mail: birk@transform-centre.org

Zudem fordert sie eine Lösung der Flüchtlingsfrage in Übereinstimmung mit der UN-Resolution 194. Die API ist kein Friedensplan und sie als "Initiative" zu bezeichnen könnte missverständlich sein. Sie ist eher eine Absichtserklärung - wenn auch eine sehr bedeutsame - und gilt als eine der wichtigsten arabischen Erklärungen seit der Gründung Israels im Jahr 1948.[1] Obwohl die Initiative einen umfassenden und dauerhaften Frieden im Nahen Osten verspricht, hat sie Israel bislang nicht dazu bewegen können, die Besetzung der arabischen Gebiete zu beenden und der Gründung eines lebensfähigen palästinensischen Staates zuzustimmen. Zwar haben viele Stimmen aus der arabischen Welt in den vergangenen Monaten dazu aufgerufen, die API zurückzuziehen.

Zur Person
Ahmed Badawi
MSc., geb. 1967; Berater, Nahost-Team bei der Oxford Research Group, London; Direktor, Transform e.V. (s.o.).
E-Mail: badawi@transform-centre.org

Jedoch sind solche Aufrufe eher als Ausdruck der Frustration über Israels Reaktion auf die API und die Fortsetzung seiner Politik in den besetzten Gebieten zu verstehen denn als eine wirkliche Abkehr von den Inhalten der Initiative. Denn im Grunde ist die API nichts anderes als die kollektive Bekräftigung dessen, was von einzelnen Mitgliedstaaten der Arabischen Liga (AL) bereits anerkannt und umgesetzt wurde. Vor diesem Hintergrund sind Aufrufe, die Initiative zurückzuziehen, vernachlässigbar.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Nahost-Konflikt
Editorial
Wider die "Kultur des Konflikts": Palästinenser und Israelis im Dialog
Herausforderungen für die Regierung Benjamin Netanjahus
Völkerrechtliche Implikationen des Goldstone-Berichts
Einsatz ohne Wirkung? Barack Obamas Nahost-Politik
Zwischen Konfrontation und Evolution: Parteien in Palästina
Bedeutung und Wandel der Arabischen Friedensinitiative
Zivile Konfliktbearbeitung in Israel und Palästina
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika:
Dossier
Innerstaatliche Konflikte
Innerstaatliche Konflikte
Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.
Innerstaatliche Konflikte