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Die USA und die transatlantischen Beziehungen nach dem 11. September 2001


15.7.2002
In der Folge des 11. September als transformatives Moment für die amerikanische Außenpolitik haben sich trotz der Wahrnehmung einer gemeinsamen Bedrohung durch den islamischen Terrorismus...

Einleitung



In der Folge des 11. September 2001 als transformativem Moment für die amerikanische Außenpolitik haben sich einige der Strukturprobleme in den transatlantischen Beziehungen eher verschärft als verringert. Denn vor dem Hintergrund einer erhöhten Wahrnehmung asymmetrischer Bedrohungen gelang es der auf überlegene militärische Macht und uneingeschränkte Handlungsfreiheit setzenden Denkschule, den außenpolitischen Diskurs zu dominieren. Je stärker diese hegemoniale Richtung die Politik der Bush-Administration bestimmen wird - und in etlichen Bereichen hat sie es bereits getan -, desto mehr wird dies zu einer wachsenden strategischen Divergenz zwischen USA und Europa führen.