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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21/2001)
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Thesen zur Geschichte und Zukunft der Arbeit |

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Jürgen Kocka
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Die Krisen und Umbrüche der Gegenwart erscheinen in anderem Licht, wenn man sie vor dem Hintergrund ihrer Geschichte sieht. Die Historisierung heutiger Probleme macht im Umgang mit ihnen klüger. Die Voraussage der Zukunft ist schwierig, aber ohne Kenntnis der Vergangenheit unmöglich. Die gegenwärtige Debatte über die Krise der Arbeit und das angebliche Ende der Arbeitsgesellschaft kann als Exempel dienen.
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Zur Person |
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Jürgen Kocka Dr. phil., Drs. h. c., geb. 1941; Prof. für Geschichte der industriellen Welt an der Freien Universität Berlin und Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).
Anschrift: Freie Universität Berlin, FB Geschichts- und Kulturwissenschaften, Koserstr. 20, 14195 Berlin.
E-Mail: zvge@zedat.fu-berlin.de
Veröffentlichungen zur deutschen, europäischen und nordamerikanischen Geschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert sowie zur Theorie der Geschichte.
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09. Februar 2012
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