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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 18-19/2005)

Die Deutschlandplanung der Sieger


Wilfried Loth
Inhalt

Einleitung

Teilungspläne

Entscheidung für die Einheit

Demokratisierung

Bruchstellen

Einleitung
Was aus Deutschland werden sollte, bestimmten nach der bedingungslosen Kapitulation vom 8./9. Mai 1945 die Siegermächte. Großbritannien, die Sowjetunion und die USA hatten den Sieg über das NS-Imperium gemeinsam errungen und entschieden, die Souveränität über Deutschland zusammen mit Frankreich als vierter Besatzungsmacht gemeinsam auszuüben.

Zur Person
Wilfried Loth
Dr. phil., geb. 1948; Professor für Neuere Geschichte an der Universität Duisburg-Essen. Historisches Institut, Universitätsstraße 12, 45117 Essen.
E-Mail: wilfried.loth@uni-essen.de

Angesichts des fundamentalen Gegensatzes zwischen Stalin'scher Mobilisierungsdiktatur und westlichen Demokratien ist oft darüber spekuliert worden, ob damit der Weg in die deutsche Teilung programmiert gewesen sei. Doch je näher man sich mit den Planungen der Siegermächte und ihren Verhandlungen über die Zukunft Deutschlands beschäftigt, desto deutlicher wird, dass die Intentionen der Sieger in eine ganz andere Richtung wiesen.[1]
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10. Februar 2012
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60 Jahre Kriegsende
Editorial
Konturen einer integrierten Nachkriegsgeschichte
Mythen des Anfangs
Erinnerungen an den Luftkrieg in Deutschland und Großbritannien
Die Deutschlandplanung der Sieger
Kriegskinder in Europa
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Dossier
Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
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Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 55 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte?
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Schriftenreihe (Bd. 469)
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