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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 19/2010)

Lobbying und Politikberatung



Seiten 40
Erscheinungsdatum 10.05.2010
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 7019
Bereitstellungs-
pauschale
 
0,00 EUR
Verfügbarkeit vergriffen

Inhalt
  • PDF-Version (2.854 KB)

    Politikerinnen und Politiker sind auf Fachwissen angewiesen, um auf den verschiedensten Gebieten kompetent Entscheidungen treffen zu können. Sie können sich sowohl von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch extern, von eigens eingesetzten Kommissionen, von Forschungsinstituten, think tanks, Verbänden oder Kanzleien beraten lassen. Die Expertise kann ihren Entscheidungen nur zugute kommen, doch der hohe Beratungsbedarf eröffnet auch Möglichkeiten zur interessegeleiteten Einflussnahme.

    Die Grenzen zwischen "objektiver Beratung" (Bereitstellung von Wissen) und Lobbying (Interessenvertretung) sind fließend. Dabei ist Lobbying an sich nichts Verwerfliches. Die organisierte Vertretung und die Artikulation von verschiedenen Interessen gehören ebenso zur Demokratie wie freie Wahlen und eine unabhängige Presse.

  • Inhalt
    Editorial (Johannes Piepenbrink)
    Von der Symbiose zur Systemkrise - Essay (Thomas Leif)
    Das Bezugssystem Politik - Lobby - Öffentlichkeit (Rudolf Speth)
    Wissen ist Macht? Wissenschaftliche Politikberatung der Bundesregierung (Thurid Hustedt / Sylvia Veit / Julia Fleischer)
    Das Mosaik der Interessenvermittlung im Mehrebenensystem Europas (Hans-Jörg Schmedes)
    Grassrootscampaigning und Chancen durch neue Medien (Kathrin Voss)
    Blicke hinter die Kulissen: Aus dem "Alltag" eines Politikberaters (André Chahoud)

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    10. Februar 2012
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    In der deutschen Demokratie ist die Macht auf 82 Millionen Menschen verteilt: Alle Bürger sind für den Staat verantwortlich. Aber wie funktioniert das genau? Wer wählt den Kanzler, wer beschließt die Gesetze? Und wie wird man Verfassungsrichter?
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