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Brasilien und Argentinien

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 12/2010)

Brasilien und Argentinien

Die beiden größten Länder Südamerikas haben sich in den vergangenen Jahren unterschiedlich entwickelt: Während Brasilien zu einem Global Player geworden ist, hat Argentinien beständig an Bedeutung verloren.

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    Brasilien hat in den vergangenen Jahren nicht nur einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, sondern auch weltpolitisch erheblich an Gewicht gewonnen. Neben Russland, Indien und China zählt das größte Land Südamerikas zu den sogenannten BRIC-Staaten, jenen aufstrebenden "Schwellenländern", denen zugetraut wird, die traditionellen Industrieländer hinsichtlich ihrer Wirtschaftsleistung mittelfristig zu überflügeln.

    Ganz anders sind die Perspektiven in Argentinien, das im Mai 2010 seine 200-jährige Unabhängigkeit feiert: Das 20. Jahrhundert wird dort als "Zeitraum eines langsamen Abstiegs" wahrgenommen (Michael Riekenberg). Dem verheerenden Zusammenbruch des Finanzsystems, der "Argentinienkrise" 2001/2002, folgte zwar eine Erholung, doch wirtschaftlich und politisch hat das Land zuletzt an Bedeutung verloren.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 22.03.2010, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7012

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