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Leseland DDR

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11/2009)

Leseland DDR

Die DDR verstand sich als Literaturgesellschaft. Hinter der Fassade vom "Leseland" bestimmte die Zensur, was gedruckt wurde und was nicht.

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    Die DDR verstand sich als Literaturgesellschaft. Hinter der Fassade vom "Leseland" bestimmte die Zensur, was gedruckt wurde und was nicht – Letzteres häufig mit Papier- oder Devisenmangel kaschiert. Die Belletristik bot eine Nische für gesellschaftspolitische Debatten. Die Methoden der "heimlichen Leser" bei der Beschaffung und Verbreitung unerlaubter Literatur waren vielfältig. Alljährlich zur Leipziger Buchmesse inszenierte die Partei- und Staatsführung das "Leseland". Ob sich die Messe nach 1990 behaupten würde, war lange offen.



    Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 09.03.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7911

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