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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 22-23/2007)
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Integration und Sprache |

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Christoph Schroeder
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Im Rahmen des sozialen Verständnisses von Integration, das die aktuelle migrationspolitische Diskussion und Gesetzgebung beherrscht, spielen die Deutschkenntnisse von Zuwanderern eine Schlüsselrolle. Insbesondere die Beherrschung der Schriftsprache gewährleistet in der schriftkulturell geprägten Gesellschaft den Zugang zur Gesellschaft.
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Zur Person |
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Christoph Schroeder Dr. phil. habil., geb. 1958; Professor für Sprachwissenschaft an der Bilgi Universität Istanbul, Faculty of Science and Letters, Inönü Cad. 28, S' is' li /
Istanbul / Türkei.
E-Mail: schroeder@bilgi.edu.tr
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In der gegenwärtigen Diskussion kommt der Sprachbeherrschung vor allem deshalb eine so zentrale Rolle zu, weil ihre Messbarkeit sie zum Gradmesser der sozialen Integrationswilligkeit von mehrsprachigen Menschen macht. Dabei besteht die Gefahr, dass die sprachliche Praxis der gesellschaftlichen Institutionen und ihre hiermit verbundenen Erwartungen an ihre Teilnehmer nicht reflektiert werden. |
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10. Februar 2012
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Dossier |
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Migration
15 Millionen Menschen mit Migrationshinter- grund lebten 2005 allein in Deutschland. Was bedeutet das für die Integration? Wie sieht das Asyl- und Zuwanderungsrecht in Europa aus, und welche globalen Trends zeichnen sich ab? |
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Spezial |
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Schule und Integration
Scheitert die Integration an deutschen Schulen? Lässt unser Bildungssystem Kinder von Armen und Migranten chancenlos zurück? Das Spezial bietet Fakten, Analysen und Lösungsvorschläge. |
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