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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 13-14/2001)
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Der Stabilitätspakt für Südosteuropa |

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Eine erste Bilanz Marie-Janine Calic
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Der Stabilitätspakt für Südosteuropa wurde am 10. Juni 1999 in Köln auf Initiative der EU geschlossen. Im Gründungsdokument verpflichten sich die mehr als 40 Partnerstaaten und -organisationen, die Länder Südosteuropas "bei ihren Bemühungen um die Förderung des Friedens, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte sowie des wirtschaftlichen Wohlstands zu stärken". Den Staaten der Region wurde erstmalig die volle Einbindung in die euro-atlantischen Institutionen in Aussicht gestellt. Bei einem Gipfeltreffen in Sarajevo wurde der Pakt am 30. Juli 1999 noch einmal feierlich bekräftigt.
PDF-Version: 70 KB
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Zur Person |
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Marie-Janine Calic Dr. phil., geb. 1962; Mitarbeiterin beim Sonderkoordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa in Brüssel; zuvor Südosteuropa-Referentin am Forschungsinstitut der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Ebenhausen sowie Lehrbeauftragte an den Universitäten München, Berlin und Basel.
Anschrift: Office of the Special Coordinator. Stability Pact for Southeastern Europe, Rue Wiertz 50, B-1050 Brüssel.
E-Mail: marie-janine.calic@StabilityPact.org
Veröffentlichungen u. a.: Krieg und Frieden in Bosnien-Herzegovina, Frankfurt/M. 1996; Außen- und Sicherheitspolitik, in: Magarditsch Hatschikjan/Stefan Troebst (Hrsg.), Südosteuropa. Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur. Ein Handbuch. München 1999.
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Der Stabilitätspakt ist eine politische Verpflichtungserklärung und Rahmenvereinbarung zur internationalen Kooperation in Südosteuropa zwischen mehr als 40 Staaten, Organisationen und regionalen Zusammenschlüssen. Es handelt sich demnach nicht um eine neue internationale Organisation mit eigenständigen Finanzmitteln und Implementierungsstrukturen. |
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09. Februar 2012
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