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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 34-35/2010)

Weltstaaten-
gesellschaft?



Seiten 48
Erscheinungsdatum 23.08.2010
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 7034
Bereitstellungs-
pauschale
 
0,00 EUR

Inhalt
  • PDF-Version (2.376 KB)

    Die großen Herausforderungen unserer Zeit verlangen, dass zunehmend über nationale Staatsgrenzen hinaus nach Strategien gesucht und entsprechend abgestimmt gehandelt wird. Probleme wie die Erderwärmung, die globale Finanzkrise oder weltweite Armut lassen sich von einzelnen Staaten oder kleineren Staatengruppen nicht allein lösen.

    Doch wie soll die Politik in der vielfältig vernetzten Welt gestaltet werden? Sind supranationale Institutionen denkbar, die erstens über die notwendige Legitimität verfügen und zweitens dazu in der Lage sind, wirksame Maßnahmen nicht nur zu beschließen, sondern auch durchzusetzen? Ist die Vorstellung einer "Weltstaatengesellschaft" realistisch oder eine unerreichbare Utopie? Kurz: Wie könnte global governance künftig aussehen?

  • Inhalt
    Editorial (Johannes Piepenbrink)
    Rio reloaded - Essay (Christiane Grefe)
    "Wir werden lernen müssen, besser zuzuhören" – Übersetzung des Doppelinterviews mit Thomas Fues und Siddharth Mallavarapu (Jeanne Lätt / Thomas Fues / Siddharth Mallavarapu)
    "We will have to learn to be better listeners" - Double interview with Thomas Fues and Siddharth Mallavarapu (Jeanne Lätt / Thomas Fues / Siddharth Mallavarapu)
    Internationale Institutionen und nichtstaatliche Akteure in der Global Governance (Michael Zürn)
    Globaler Rechtspluralismus (Andreas Fischer-Lescano / Lars Viellechner)
    Internationale Arbeitsregulierung für ein menschenwürdiges Leben weltweit (Eva Senghaas-Knobloch)
    Souveränität wiedergewinnen: Suche nach den Grundelementen eines neuen Multilateralismus (Inge Kaul)
    Staat muss sein. Muss Staat sein? Essay (Ekkehart Krippendorff)

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    07. Februar 2012
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    Wie kann eine neue Weltordnung aussehen?
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    Der Konfliktforscher Harald Müller kehrt die gewohnte Perspektive um: Nicht Werte und Normen, sondern das Einvernehmen über drohende Gefahren für Mensch und Natur sollte Ausgangspunkt einer neuen, nachhaltigen Weltpolitik sein.
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