bpb-Publikationen
Ländlicher Raum

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 37/2006)

Ländlicher Raum

Dünne Besiedlung, Überalterung der Bevölkerung, eine schlechte Infrastruktur: Viele ländliche Räume koppeln sich zunehmend räumlich und sozial ab. Wie kann man solche Regionen als lebenswert für Ansässige erhalten? Und wie ihre Attraktivität für Neuansiedler steigern?

   vergriffen

Inhalt

  • PDF-Icon PDF-Version: (493 KB)

    Die Wölfe sind wieder da. In einigen ländlichen Gebieten vor allem Ostdeutschlands soll es inzwischen 60 Exemplare von canus lupus geben. Wölfe sind menschenscheue Tiere; die Regionen, in denen sie gesichtet wurden, sind durch eine stetig abnehmende Bevölkerungsdichte gekennzeichnet. Insbesondere junge Menschen gehen weg, weil sie in den wirtschaftlich abgekoppelten Regionen für sich und ihre Kinder keine Zukunftschancen mehr sehen. Wissenschaftler sprechen von der Peripherisierung ländlicher Räume.

    Dabei gibt es diese dünn besiedelten Räume nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern oder in Brandenburg, sondern überall auf der Welt: Die spanische Provinz Teruel etwa zählt zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Europas. Dass die dort gelegenen Gemeinden heute wieder wachsen, ist auf eine eher unpopuläre Entscheidung des Bürgermeisters des Dorfes Aguaviva zurückzuführen: die gezielte Ansiedelung von Immigranten mit kleinen Kindern. 200 Dörfer sind diesem Beispiel gefolgt.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 11.09.2006, Erscheinungsort: Bonn

  •  

    Shop durchsuchen

    zum Fragebogen >

    Ihre Meinung ist uns wichtig


    Vielen Dank für Ihren Besuch von bpb.de!

    Wir wollen unseren Internetauftritt verbessern - und zwar mit Ihrer Hilfe. Dazu laden wir Sie herzlich zu einer kurzen Befragung ein. Sie dauert etwa 10 Minuten. Die Befragung führt das unabhängige Marktforschungsinstitut SKOPOS für uns durch.

    Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig!

    Ihre Bundeszentrale für politische Bildung

    Information zum Datenschutz und zur Datensicherheit


    Als unabhängiges Marktforschungsinstitut führt SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung GmbH & Co. KG im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung diese Befragung durch.

    Zur Durchführung der Befragung erhebt SKOPOS Ihre IP-Adresse. Diese wird umgehend anonymisiert und getrennt von den Befragungsdaten verarbeitet, deshalb ist eine Identifizierung von Personen nicht möglich. Weitere personenbeziehbare oder personenbezogene Daten werden nicht erhoben.

    Die Befragung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz und den Richtlinien des Berufsverbandes Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. sowie der Europäischen Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.

    Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.