Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 16-17/2007)

Kriegsberichterstattung in der Mediengesellschaft


Martin Löffelholz
Inhalt

Einleitung

Höhere Ansprüche an sicherheitspolitische Kommunikation

Relevanzgewinn der Kriegsberichterstattung

Professionalisierung des Kommunikationsmanagements

Paradigmenwechsel und Neukonzeption in Deutschland

Determinieren Public Relations die Kriegsberichterstattung?

Sicherheitspolitische Effekte der Kriegsberichterstattung

Fazit: Kernressourcen - Think Tank - Netzwerk

Fazit: Kernressourcen - Think Tank - Netzwerk
In demokratischen Gesellschaften gewinnen das sicherheitspolitische Kommunikationsmanagement und die Public Diplomacy an Relevanz, während traditionelle Formen zur Aushandlung politischer Entscheidungen über Krieg und Frieden an Bedeutung verlieren. Vor allem das US-Militär versteht Information und Kommunikation als Kernressourcen der globalen Kriegsführung des 21. Jahrhunderts. Der nicht-deterministische Charakter der Beziehungen von Medien und Sicherheitspolitik wird dabei zunehmend berücksichtigt. Ob der Journalismus vorbereitet ist, den aktuellen Herausforderungen der Kriegs- und Krisenkommunikation zu begegnen, erscheint aber zweifelhaft.

Die Analyse der Beziehungen von Kriegsberichterstattung und sicherheitspolitischem Kommunikationsmanagement steht allerdings - trotz einer großen Zahl von Einzelstudien - erst am Anfang. Untersuchungen, in denen die Produktion von Medienaussagen inklusive der dahinterstehenden Einflüsse mit den journalistischen Produkten und der Rezeption von Kriegs- und Krisenberichterstattung systematisch verknüpft werden, gibt es bislang genauso wenig wie einen Think Tank, der die Veränderungen der sicherheitspolitischen Kommunikation in Deutschland systematisch in den Blick nimmt.

Diese Funktion übernehmen weder die Bundeswehrhochschulen noch das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr noch die Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation oder die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS).[39] Um die Beziehungen von Kriegsberichterstattung und sicherheitspolitischem Kommunikationsmanagement systematischer zu erschließen, ist es deshalb an der Zeit, neben einer verbesserten Kooperation interessierter Fachwissenschaftler in Deutschland ein Forschungsnetzwerk einzurichten, das dazu beiträgt, den vielfältigen Herausforderungen der Krisen- und Kriegskommunikation im 21. Jahrhundert besser zu begegnen.[40]
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Kriege und Konflikte
Editorial
Neues vom Chamäleon Krieg - Essay
Kriegerische Konflikte: eine Übersicht
Rüstungstransfers - Globaler Handel mit Tod und Gewalt
Kriegsberichterstattung in der Mediengesellschaft
Erfolge und Grenzen von Friedensmissionen
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika:
Dossier
Innerstaatliche Konflikte
Innerstaatliche Konflikte
Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.
Innerstaatliche Konflikte
Dossier
Kinder sehen Krieg
Kinder sehen Krieg
Jeden Tag tragen Medien die Krisen in unsere Kinderzimmer. Wie gehen Jungen und Mädchen damit um? Kindernachrichten aus der ganzen Welt bieten Hilfe.
Kinder sehen Krieg